Hunderassen
Jeder angehende Hundebesitzer steht vor irgendwann mal vor der Wahl den geeignetsten Hund für ihn zu finden. Man sollte immer bedenken, das jede Runderasse seine eigenen vor und Nachteile hat. Genetisch verlangte Eigenschaften kann man immer schlecht „wegerziehen”. Also sollte man sich unbedingt vor dem Welpen kauf über die ausgewählte Hunderasse informieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass man auch den für ihn am besten geeignetsten Hund bekommt.
Zum Beispiel brauchen die so genannten Hütehunde grundsätzlich Beschäftigung. Sie sind sehr lehrbegierig und es kommt bei ihnen schnell Langeweile auf. Hierzu gehörten zum Beispiel Collies und Schäferhunde. Diese Hunderasse sollten sie also nur in Betracht ziehen, wenn sie viel zeit für das Tier haben. Andernfalls ist der Hund unterfordert und der Mensch überfordert.
Eine weitere sehr beliebte Hunderasse ist der Labrador. Eigentlich heißen die Labrador Retriever. Die Golden Retriever gehören zu der gleichen Gattung. Eingesetzt wurden sie damals als Fischerhunde. Das hat zur Folge, dass diese Hunde überaus gerne ins Wasser gehen. Wenn sie also einen weißen Teppich haben, dann sollten sie auch von dieser Hunderasse Abstand nehmen. Labrador Retriever gibt es in den Farben blond, braun und schwarz.
Weiterhin sollte man sich überlegen ob man einen Hund mit viel Auslauf kaufen sollte. Diese Hunde wie zum Beispiel der Husky oder Dalmatiener sind zwar sehr beliebt, aber viele Hundebesitzer wissen nicht, worauf sie sich einlassen. Der Hund erwartet am Tag mindestens 2 Stunden Auslauf. Das ist bei vielen Familien zeitlich überhaupt nicht zu machen.
Die sogenannten Kampfhunde sollte man nur dann kaufen, wenn man selber ein starkes wesen hat. Diesen Hund muss man immer unter Kontrolle haben. Hier ist eine Ausbildung des Hundes fast schon Pflicht. Natürlich stimmt es nicht, dass einen Kampfhund ein Kieferdruck von 2 Tonnen erzeugen kann. Das gehört in die Welt der Fabeln. Zum Beispiel ein ausgewachsener Wolf kann nur einen Kieferdruck von 300 kg erzeugen. Aber das reicht auch schon um starke Verletzungen zu verursachen.
Das alles sind keine negativen Eigenschaften der Rassen sondern viel mehr das genetische Erbgut das die Hunde Welpen von Haus aus mitbringen. Sie können daran nur wenig ändern. Überlegen Sie sich gut, welche Rasse für sie am besten ist. Schließlich sind sie lange an den Hund gebunden und der Hund an Sie. Sie tragen für das Tier die volle Verantwortung und sollte so damit auch umgehen. Grundsätzlich braucht jeder Hund seine eigene artgerechte Haltung die weder erzogen noch verändert werden kann.
Weitere Artikel in der Rubrik Tiere
- 1: Clowneske Terrier
- 2: Kinder wachsen mit Tieren auf
- 3: Katzenfutter und Katzenernährung in neuem Kontext
- 4: Die Katzentoilette - eine einfache, aber sehr nützliche Erfindung
- 5: Kratzbaum - Bestandteile
- 6: Katze richtig ernähren Trockenfutter oder Nassfutter
- 7: Reptilien, die exotischen Haustiere
- 8: Bartagamen - auf den Spuren der Drachen