Hinweise für DSL-Einsteiger

Ein DSL-Internetzugang in Kombination mit einer DSL-Flatrate macht das Surfen im World Wide Web und das Herunterladen großer Musik- und Videodateien über legale Tauschbörsen schnell und kostengünstig. Allerdings ist die Auswahl des optimalen DSL-Anbieters gar nicht so leicht. Aufgrund der hohen Anzahl der DSL-Anbieter und den zahlreichen und zum Teil recht komplizierten DSL-Tarifen ist es für DSL-Einsteiger relativ schwierig, den DSL-Anbieter zu finden, der die eigenen Bedürfnisse am besten und gleichzeitig am billigsten bedient.

Es geht rund auf dem deutschen Markt für schnelle Internetzugänge. Da immer mehr Internetnutzer ihren langsamen Schmalbandzugang loswerden wollen und endlich von den vielfältigen Möglichkeiten eines Breitbandanschlusses profitieren möchten, befinden sich die DSL -Anbieter seit Monaten in einem harten Konkurrenzkampf um die DSL-Interessenten.

Aber auch DSL-Wechsler, also Surfer, die bereits einen DSL-Anschluss haben, die aber mit ihrem DSL-Anbieter unzufrieden sind und deshalb über einen Wechsel zu einem anderen DSL-Anbieter nachdenken, werden von den DSL-Anbietern umworben. Bei diesem Kampf um die Kunden spielen die Preise eine große Rolle. Ständig unterbieten sich die DSL-Anbieter gegenseitig bei ihren Gebühren und Tarifen. Eine Sonderaktion folgt auf die andere.

Interessenten sollten aber vorsichtig sein und sich nicht "einseifen" lassen, denn manches Angebot, das auf den ersten Blick als Schnäppchen erscheint, erweist sich bei genauerer Betrachtung als eine recht durchschnittliche Offerte. Die Werbung der DSL-Anbieter ist meist sehr verlockend. DSL zum monatlichen Festpreis von 4,99 Euro ohne Grenzen bei Online-Zeit und Volumen wird da in großen Buchstaben versprochen. Der Blick ins Kleingedruckte ist jedoch meist ernüchternd, denn bei einem Einstieg in das schnelle Surfvergnügen sind weitere beachtliche Gebühren fällig.

Die Gesamtkosten für DSL setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Zunächst muss die nötige Hardware angeschafft werden wie zum Beispiel das unverzichtbare DSL-Modem und der DSL-Splitter. Monatliche Kosten entstehen nicht nur durch den eigentlichen DSL-Tarif, der meist sehr günstig ist, sondern auch durch die Grundgebühr für den Breitbandanschluss. Kalkuliert man noch den Telefonanschluss mit ein, kommen unter dem Strich in den meisten Fällen über fünfzig Euro heraus. Die DSL-Anbieter werben in ihren Prospekten und auf ihren Websites aber meist nur mit dem billigsten Posten, nämlich dem Verbindungstarif. Die weiteren Details werden in einem kleinen grauen Text versteckt, dessen Lektüre mühsam ist. Wer also den billigsten DSL-Anbieter für sich ermitteln will, muss sich Zeit nehmen und alle Kosten einkalkulieren.

Es gibt DSL-Anbieter, die auf die normalerweise anfallende Gebühr in Höhe von rund 100 Euro für die DSL-Bereitstellung verzichten. Der DSL-Anbieter Arcor beispielsweise stellt Neukunden außerdem das Modem kostenlos zur Verfügung. Andere Provider wie zum Beispiel 1&qmp;1 locken mit einer äußerst preisgünstigen DSL-Flatrate. Die relativ hohe monatliche Anschlussgebühr kommt allerdings hinzu. Rabatte bei DSL-Einrichtung und DSL-Modem sind dann auch eher selten. Es ist also ratsam, genau zu rechnen und die bunten Werbeprospekte nicht nur oberflächlich zu überfliegen.

Angebote der DSL-Anbieter

In der Regel ist es sinnvoll, sich ein Komplettpaket bei einem einzigen Anbieter zu besorgen. Eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 2 MBit pro Sekunde ist für einen Normalnutzer vollkommen ausreichend. Der Download einer MP3-Datei (3 MB) dauert damit nur 10 Sekunden statt 6 Minuten. Bei der Telekom zahlt man für Telefon- und DSL-Anschluss sowie Flatrate zusammen zurzeit rund 51 Euro im Monat. Beim DSL-Anbieter 1&1 kostet das Gesamtpaket bis zu 46 Euro. Arcor berechnet für die gleiche Offerte nur 40 Euro.

Immer beliebter werden auch die Telefon-Flatrates, mit denen man zum monatlichen Festpreis beliebig oft kreuz und quer im deutschen Festnetz telefonieren kann. Ein derartiges Angebot macht sowohl Arcor also auch Telekom. Vor allem für Familien kann es sich lohnen, einen solchen Tarif zu buchen. Dadurch hat man die monatlichen Kosten für Internet und Telefonie stets unter Kontrolle und Streitereien wegen überraschend hohen Telefonrechnungen entfallen. Bei Arcor zum Beispiel gibt es alles zusammen für rund 60 Euro im Monat.


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