Sinnlose von den sinnvollen Webkatalogen unterscheiden
Unzählige Webmaster nutzen die Möglichkeiten, ihre Webseite(n) in Webkataloge einzutragen. Solche Kataloge kann man recht einfach über Suchmaschinen finden und außerdem gibt es in Boards genügend hinweise darauf, wo sich die Eintragung lohnt. Nicht zu letzt sind es engagierte Webmaster, die Webverzeichnisse katalogisieren und anderen Webmastern (möglicherweise auch Newcomern) zur Verfügung stellen und empfehlen.
Jedoch lohnt es sich in jedem Fall genauer hinzuschauen, bevor man sich in einen Webkatalog einträgt. Dazu sollte man ein paar Dinge durchgehen, um nur effektive Eintragungen durchzuführen, die schlussendlich auch etwas bringen. Zunächst einmal sollte es sich um eine statische Verlinkung handeln, denn dynamische Verlinkungen bringen im Sinne einer Suchmaschinenoptimierung gar nichts. Des weiteren sollte man ruhig einmal die abgehenden Links zählen, die sich auf einer Kategorienseite befinden. Damit sind nicht nur die eingetragenen Links gemeint, sondern auch alle anderen wegführenden Links. Viele Katalogbetreiber verschandeln ihre Webkataloge mit zu vielen "Partnerlinks" oder übermäßig viel Werbung. Dabei stellen sich die Fragen, ob das ein Surfer des Katalogs haben will und ob der Katalogbetreiber auch wirklich mitgedacht hat. Es sollte klar sein, dass sich alle Links auf einer Seite in die Linkpopularität hineinteilen. Sind also zu viele Links vorhanden, dann teilen sich auch die vielen Links in diese Power hinein. Weniger Links bedeutet dann auch mehr Gewinn für jeden einzelnen Link. Dies gilt es nicht nur bei Webkatalogeintragungen zu beachten, sondern auch bei Linktauschs, die man mit anderen Seiten macht.
Eine weitere Unart ist, dass nur gegen einen Backlink von der eingetragenen Domain eine Listung erfolgt. Das ist zwar nicht weiter schlimm, da es der eigenen Seite auch nicht schadet. Doch genau dann, wenn Webkatalogbetreiber sich nicht darum kümmern, auch noch anderweitig Links zum eigenen Webkatalog zu bekommen, wird man schnell Teilnehmer eines schwachen Linknetzwerkes. Das Nehmen scheint da bei einigen seeliger als das Geben.
Ein weiterer Punkt ist auch, dass der Katalog möglichst gut sortierte Kategorien haben sollte. Bei dem themenorientieren Webkatalog für Finanzen wurde darauf geachtet, den Surfern ausschließlich Seiten zu präsentieren, die sich in irgendeiner Art und Weise mit dem Thema Finanzen und Versicherungen auseinandersetzen. Dadurch lässt sich gewährleisten, dass gezielter Traffic auf die eigenen Seiten gelangt. Da sich die Surfer schnell durch die Kategorien klicken können, wird der Traffic dadurch gefiltert. Auch hier gilt es, dass man mit weniger Traffic (dafür aber mit einem gezielten Publikum) gute Erfolge mit der eigenen Webseite haben kann.
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