Bodybuilding richtig machen

Zur Erreichung eines gezielten Muskelaufbaus ist progressives Gewichtstraining im Bereich von 8-12 Wiederholungen pro Übungssatz unerlässlich. Diesen Grundsatz gilt es beim Training zu beachten. Weniger Wiederholungen bewirken lediglich eine Kraft- aber keine Muskelzunahme, mehr Wiederholungen haben nur eine Verbesserung der Muskelausdauer zur Folge. Im Prinzip ist das gezielte Bodybuilding eine Wissenschaft für sich. Auch Pausenlänge und Gewicht müssen so gewählt sein, dass gerade die für den Muskelaufbau erforderliche Anzahl an Wiederholungen bewältigt werden können.

Aber nicht nur maximale Belastungen führen zu einem Muskelaufbau. Wer nicht gerne Übungen bis zur Bewegungsunfähigkeit absolviert, der setzt auf weniger Gewichte und mehr Wiederholungen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass sich die Erholungszeit deutlich verkürzt. Es gibt viele Theorien, wie richtig trainiert werden sollte, hier muss jeder Sportler den richtigen Weg für sich finden. Grundsätzlich gilt aber: Je umfangreicher und intensiver das Training, desto länger sollte pausiert werden, bevor derselbe Muskel erneut belastet wird.

Neben intensivem Training und ausreichenden Ruhepausen spielt die Ernährung eine nicht unbedeutende Rolle beim gezielten Muskelaufbau. Dabei L-Carnitin oder Creatin nur zwei der Stoffe aus dem großen Sortiment der Nahrungsergänzung. Creatin wird, als körpereigener Stoff, zu 95% in der Muskulatur gespeichert und gehört zu den wichtigsten Energiequellen des Körpers. Bei Sportarten, welche durch intervallartige Belastungen gekennzeichnet sind, wurde ein leistungssteigernder Effekt durch die Einnahme von Creatin beobachtet. Der Muskel wird in die Lage versetzt, über einen längeren Zeitraum hinweg Leistung zu bringen. Bei der zusätzlichen Einnahme von Creatin sollte man sich unbedingt an die Dosisempfehlungen halten, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.


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