World of Warcraft vs. Rappelz

World of Warcraft ist ein Phänomen. Nach dem Launch des Spieles im Jahre 2004 erlangte WoW eine ungeheuer große Aufmerksamkeit in der Spielergemeinde. Mittlerweile kann Blizzard, der Hersteller von WoW, auf mehr als 8 Millionen Käufer blicken. Davon zahlen rund 5 Millionen Kunden Monat für Monat eine Gebühr von rund 13 Euro an Blizzard um spielen zu können. Rappelz ist noch kein so großes Phänomen, dabei hat das koreanische Spiel in Asien mittlerweile auch schon eine große Anhängerschaft aufbauen können.

Ähnlichkeiten beim Spielprinzip sind vorhanden. So steuert man sein virtuelles Abbild, den sogenannten Avatar, bei Rappelz auf die gleiche Weise wie bei WoW. Es gibt bei beiden Spielen eine riesige Welt zu entdecken und es gilt unzählige Abenteuer zu bestehen. Die Wahl zwischen verschiedenen Klassen ist in beiden Spielen gegeben, dabei verfolgen beide Spiele ungefähr dieselbe Klassenaufteilung (Krieger - Magier - Dieb (Allrounder)). Der große Unterschied zwischen Rappelz und WoW macht sich auf dem Bankkonto bemerkbar. Spielt man Rappelz zahlt man keine monatlichen Kosten und spart im Gegensatz zu WoW im Jahr hochgerechnet 150 Euro. Die World of Warcraft Spieler nehmen dies jedoch gerne hin. Einige Spieler können sogar mit dem Spiel ihr Geld verdienen indem sie seltene Gegenstände, Gold (die Währund in der WoW - Welt) oder ganze Charaktere verkaufen. Rappelz ist da noch nicht soweit, obwohl jedoch erste Tendenzen für so eine Entwicklung zu erkennen sind.

Ein besonderer Makel hängt World of Warcraft jedoch an. Es wird als suchtförderndes Spiel eingeschätzt, da das Spielprinzip darauf beruht immer stärker und besser zu werden. Nun, dies ist sicherlich auch in anderen Spielen vorhanden, jedoch wird World of Warcraft eine gewisse Perfektion dieses Spielelementes zugesprochen. In einigen asiatischen Ländern sind sogar Menschen durch zu langes Spielen ums Leben gekommen. Bei Rappelz war dies bisher nicht der Fall.


Weitere Artikel in der Rubrik Spiele und Computerspiele

Google Anzeigen