Spenden für Kinder
Wer für einen guten Zweck Geld spenden möchte, hat die Qual der Wahl: arme, alte und benachteiligte Menschen in der ganzen Welt benötigen eine Unterstützung. Allerdings gibt es besonders gute Gründe, Kindern zu helfen. Hier einige wichtige Argumente für dieses Spendenengagement:
Wer in Kinder investiert, investiert in die Zukunft einer Gesellschaft. Kinder sind die Arbeitnehmer, Steuerzahler, wirtschaftlichen und sozialen Triebkräfte von Morgen. Eine Gemeinschaft, die ihren Kindern keine Chance gibt, kappt damit ihr eigenes Entwicklungspotenzial.
Kinder gehören zugleich zu den schwächsten Gliedern einer Gesellschaft. Sie können sich nur unzureichend selbst gegen Vernachlässigung und Missbrauch wehren und haben nur geringe Wiederstandskräfte gegen Hungersnöte und Epidemien. Gehen einem Staat in den so genannten Entwicklungsländern die Ressourcen gänzlich aus, zählen Kinder zu den ersten Opfern.
Kinder sind im wahrsten Wortsinn "unschuldige" Opfer. Wenn sie in eine schwierige Lage geraten, gleich welcher Art, tragen sie selbst nur äußerst begrenzt "Schuld" an ihrer Misere. Da sie weder ihre ökonomischen Situation noch ihr soziales Umfeld hinreichend beeinflussen können, sind sie stets auf die Unterstützung und das Wohlwollen von Erwachsenen angewiesen.
Spenden für Kinder sind auch deshalb sehr sinnvoll, weil die internationalen Hilfsorganisationen diese wichtige Zielgruppe erkannt haben und zahlreiche Projekte darauf ausrichten, die Bildung, medizinische Versorgung und materielle Ausstattung von Kindern in aller Welt zu verbessern.
Wovor sollte sich ein Spender hüten?
Obwohl, wie aufgezeigt wurde, benachteilige Kinder eine Unterstützung benötigen, gibt es auch vernünftige Grenzen des Engagements. Manche Hilfsorganisationen werben bewusst mit Abbildern leidender Kinder, um bei potenziellen Spendern Mitleid zu erzeugen. Diese Art der Werbung verletzt zuweilen den guten Geschmack und hinterlässt Zweifel, ob die auf diese Weise eingenommenen Spendengelder überhaupt zweckmäßig eingesetzt werden.
Ein Spender sollte sich auch angesichts eines offenkundigen Hilfsbedarfs nicht ausschließlich von den eigenen Emotionen leiten lassen, sondern sollte sich um eine möglichst "objektive" Entscheidung aufgrund nachvollziehbarer Fakten bemühen. Zu diesem Zweck sind kritische Nachfragen bei Hilfsorganisationen ausdrücklich erlaubt.
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