Mückentipps - was hilft gegen Mücken
Sobald es ein bisschen wärmer wird, sind sie wieder da. Unsere summenden, stechenden, nervenden, schwer tot zu kriegenden Freunde: Mücken. Mücken ernähren sich von Blut und bevorzugenden Säugetiere. Leider gehören auch wir Menschen zur Gattung der Säugetiere und stehen somit auf dem Speiseplan unserer geflügelten Freunde. Sie finden uns, indem sie der Körperwärme, unserem Schweißgeruch oder ausgeatmetem Wasserdampf und Kohlendioxid nachgehen. Dabei ist es in unseren Breiten eigentlich erträglich, denn Mücken sind Saisontiere. Sobald der Sommer vorbei ist, verschwinden sie wieder. Als Krankheitsüberträger sind sie ebenfalls (noch) nicht allzu gefährlich.
Anders sieht das aber aus, wenn man längere Zeit in wärmeren Gefilden verbringt, z.B. als Urlauber oder Reisender in den Tropen, in Afrika, Südostasien, Australien oder Lateinamerika. Dort sind Mosquitos - unter diesem Begriff sind Mücken in weiteren Teilen der Welt bekannt - als Überträger von Malaria, Dengue und anderer Krankheiten gefürchtet. Deshalb lohnt es sich hier ganz besonders, Vorsorge zu betreiben und sich vor Reiseantritt zu fragen "Was hilft gegen Mücken?"
Chemische Mittel, die auf die Haut aufgetragen werden, helfen bedingt. Bekannt sind u.a. Autan sowie DEET. Aber Vorsicht, DEET und einige andere Mittel, die darauf basieren, können Hautirritationen hervorrufen. Weitere hilfreiche Tipps gegen Mücken sind deshalb das Abdecken zugänglicher Körperstellen durch langärmliche Kleidung. Nachts sollte man in gefährdeten Regionen ein Mosquitonetz benutzen. In Malariagebieten ist es zusätzlich ratsam, auf längeren Exkursionen Malariaprophilaxe zu betreiben, hier ist aber ärztlicher Rat im Vorfeld gefragt, denn Malariamittel haben teilweise heftige Nebenwirkungen.
So gewappnet können Sie unseren fliegenden Freunden ohne große Sorge entgegentreten und einen erholsamen Urlaub genießen.