Leuchtturm

Als Leuchtturm bezeichnet man in der maritimen Welt ein Turm, der zur Orientierung der Seeleute erbaut wurde. Ein Leuchtturm ist im Durchschnitt zwischen 15 und 40 Meter hoch. Erbaut wurden Leuchttürme in der Regel an wichtigen bzw. vor allen an gefährlichen Punkten. Dies können z.B. gefährliche Küstenabschnitte oder auch Klippen mitten im Meer sein. Durch weithin sichtbare Lichtsignale (Leuchtfeuer) weisen die Leuchttürme den Schiffen eine sichere Passage.

Menschen, die für die Funktionstüchtigkeit der Leuchttürme sorgen, werden Leuchtturmwärter genannt. Dieser Beruf wurde (und wird sicher auch noch heute) romantisch sehr verklärt. Besonders bei off-shore Leuchttürmen war dieser Beruf nicht nur gleichbedeutend mit sehr viel Verantwortung und Einsamkeit, sonder auch verbunden mit den Gefahren des Meeres. Besser getroffen hatten es sicherlich Leuchtturmwärter, die ihren Dienst auf Türmen an Land taten.

Heute werden Leuchttürme in der Regel nur noch ferngesteuert. Viele Türme werden sogar demontiert, weil die Seeleute sich eher mit Hilfe von GPS orientieren. Kritiker meinen allerdings, dass ein weithin sichtbarer Leuchtturm auch heute noch seine Berechtigung hat, weil Satelliten gestützten Navigationssysteme auch einmal ausfallen könnten.

Klaus-Martin Meyer


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