Geschichte der Kerzen

Die ersten Kerzen wurden vor etwa 3000 Jahre erfunden wurden.
Sie bestanden aber nicht aus Wachs, so wie wir die heutigen Kerzen kennen, sondern Hanf oder Stroh, das man in Fett oder Harz tauchte.
Viel später gab es Kerzen aus Bienenwachs. Im zweiten Jahrhundert nach Christus gab es schon zwei Arten von Kerzen.
Die Kerze aus dem damals teuren Bienenwachs und die einfachen Kerzen aus Talg. Aus dieser Zeit stammt auch die älteste Bienenwachskerze der Welt, die in der Stadt Vaison/la Romaine aufbewahrt wird.

Bienenwachskerzen konnten sich damals nur Kirchen oder große Fürstenhäuser leisten, da der Wachs sehr teuer war. Wachs wurde sogar als Zahlungsmittel anerkannt. Für die normalen Bürger waren diese Kerzen unbezahlbar. Sie benutzten weiterhin Kerzen aus Hanf oder Talg.
Damals wurden Kerzen lediglich als Lichtquelle genutzt.
Eine Verbreitung der Kerze entstand erst, als im 18 Jahrhundert die ersten großen Kerzenherstellungsbetriebe ihre Arbeit des Kerzenziehens aufnahmen.
Eugene Chevreul meldete 1824 ein Patent an. Aus Stearin wollte er Kerzen herstellen. Stearin ist ein Wachs, das aus der Palmatinpflanze gewonnen wird. Ein Jahr später meldete er ein Zusatzpatent an für einen chemisch konservierten Doch, der geflochten war. Die heutige Form der Kerze entstand.
Mit der Zeit wurden die Kerzen auch für den normalen Bürger bezahlbar.
Immer mehr Kerzen wurden in verschiedenen Farben und Formen hergestellt. Heute sind den Kerzenhersteller keine Grenzen mehr gesetzt.
Die am meisten gebrauchte Kerze ist das Teelicht. Klein in einem Aluschälchen, dient es nicht nur der Erleuchtung, sondern sorgt auch unter Wärmeplatten für warme Speisen oder erhitzt eine Ölduftlämpchen.
Kerzen gibt es mittlerweile auch in verschiedenen Duftnoten. Sie leuchten nicht nur schön, sondern verströmen auch einen angenehmen Duft in der Wohnung.


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