Donald Trump verkauft Vodka
Der New Yorker Bau-Unternehmer Donald Trump (58) hasst nach eigenen Angaben Alkohol und vermeidet sogar den Kontakt mit Menschen, die trinken. Das hält den offenbar nicht besonders Prinzipien treuen Größenwahnsinnigen jedoch nicht davon ab, eine eigene Vodka-Marke namens "Trump Super Premium Vodka" zu starten. Diese Geschichte ist noch eine ganze Ecke peinlicher als seine aufgeblasenen Immobilien Projekte. Denn was versteht der Mensch von Vodka? Er trinkt ja keinen.
Er verkauft also eher seinen Namen an eine Getränkefirma, die damit sicher aufgrund des weltweiten Presseechos schon jetzt ihre Ziele erreicht hat. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen. Nahezu zeitgleich kommt mit Diva von der Firma Blackwood Distillers (Shetland Islands) ein wahrer Premium-Vodka auf den Markt. Diva stellt Vodka-technisch alles bisher da gewesene in den Schatten. Das Edeldestillat wird mit Edelsteinen gefiltert und kommt optisch in einem Parfümflakon daher. Optisch wie geschmacklich ist Diva nicht zu schlagen, auch nicht von Donald Trump.
Übringens tut man mit dem Kauf von Diva auch etwas Gutes. In die Flaschen werden Edelsteine eingebracht. Dies passiert in einer Werkstatt für Behinderte. Zudem werden die Menschen auf den Shetland Islands durch den wirtschaftlichen Erfolg der Blackwood Distillers signifikant unterstützt.
Klaus-Martin Meyer
Suntimes, Suntimes & Moema
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