Ökologischer Schuldentag

In der Gesellschaft verbreit sich immer mehr das umweltbewusste Denken und sogar das Handeln.
Nunmehr weiß man, dass der Energieausstoß von Fahrzeugen, Gewerbebetrieben und auch dem Eigenheim die Regenerationsfähigkeit der Erde enorm fordert. Unser Erdball hat ein enormes Potenzial, ein hohes Maß an Co2-Gasen & Co. Verarbeiten zu können. Durch zahlreiche Wälder schafft es der blaue Planet, aus schädlichen Gasen wieder Sauerstoff zu produzieren.

Doch das Gleichgewicht der Erde geriet immer mehr aus dem Lot. Die Menge an ausgestoßenem Co2 übersteigt die Fähigkeit der Erde, sich zu regenerieren, enorm.

Aus diesem Grunde ernennt man jährlich den ökologischen Schuldentag. Dieser Tag ist immer dann, wenn die Regenerationsfähigkeit für das laufende Jahr überstiegen wird.

Im vergangen Jahr war dieser Tag der 9.Oktober.

Ein Vergleich soll die Auswirkungen verdeutlichen. Das jährliche Gehalt eines Angestellten ist am 9.Oktober verbraucht. Von diesem Tag an, lebt dieser Angestellte sozusagen auf Pump. Und man gibt ihm nicht die Möglichkeit, diese Schulden wieder gut zu machen.

Genau so gehen wir mit unserer Erde auch um. Wir strapazieren sie über und geben Ihr nicht die Möglichkeit, eine Pause einzulegen oder sich ausreichend zu erholen. Stattdessen drehen wir noch weiter an der Schraube.

So warten wir alle gespannt auf die Festlegung des diesjährigen ökologischen Schuldtages. Festgelegt wird dieser von der britischen New Economics Foundation, kurz NEF.

Wenn der Ressourcenverbrauch weiter steigt, wird dieser Tag in Zukunft wohl noch deutlich vor den 9.Oktober fallen und uns die Auswirkungen immer deutlicher spüren lassen.

Die Gründe liegen auf der Hand. Die Menschheit ist nicht effizient genug. Wir stoßen immer noch zuviel Co2 aus. Und so sollte jeder einzelne angehalten sein, seinen Anteil zu einer Verringerung der Co2-Ausstöße beizutragen.

Ein sehr effektives Mittel ist das Bilden von Fahrgemeinschaften oder eine Analyse der häuslichen Verbräuche. Wer es beispielsweise schafft, nur geringfügig weniger Heizöl

zu verbrauchen, der trägt einen deutlichen Teil zur Verbesserung der Umweltbedingungen bei.


Weitere Artikel in der Rubrik Natur und Umwelt

Google Anzeigen