Leben, Kunst und Kultur in der griechischen Antike

Die griechische Antike ist das klassische Altertum, beginnend im 2 Jahrtausend vor Christus in Griechenland und dann in die römische Antike übergehende Epoche. Die griechische Antike beschert uns ein par der schönsten und kreativsten Kunstwerke, sowie Überlieferungen und philosophischen Schriften. Zahlreich erhalten gebliebene Statuen und Schriften dieser Zeit legen Zeugnis vom hohen Kunstsinn und Schönheitsverständnis der Griechen ab. Vor allem die Oberschicht bekannte sich sehr offen zur Lust an der Liebe, welches sich auch in den zahlreichen Kunstwerken widerspiegelt.

Zum großen Teil waren die Ehen in dieser Zeit Monogam und ein intimes Bündnis für Frauen war erst nach der Vermählung zulässig. Frauen mussten ein häusliches und sittsames Leben führen, während die Männer ihr Leben nach ihren Vorstellungen und Wünschen leben konnten. Interessant ist, dass gerade Philosophen in dieser Zeit mit ihren Frauen oftmals starke geistige Bindungen aufbauten und somit die Dominanz brachen. Die Liebe zwischen Männern und gleichgeschlechtlichen Jugendlichen war damals weit verbreitet und glich oft Lehrer - Schüler Beziehungen. Dies wurde durch das Schönheitsideal der Griechen begünstigt und der Körper des Männlichen Geschlechts war besonders reizvoll, vor allem der des Knaben oder Jünglings. Etliche Plastiken und Vasen aus dieser Zeit künden von dieser Vorliebe. In der damaligen Zeit, war nach den Gesetzen von Solon, die Liebe zu Jünglingen gestattet, wobei Kinder rechtlich geschützt waren.

Diese Bestimmungen galten allerdings nur für Athen. Eine Besonderheit war damals die Einstellung zur Nacktheit. Fast alle Statuen dieser Zeit waren komplett unverhüllt und nicht einmal ein Feigenblatt kam zum Einsatz. Sie dienten der Repräsentation der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Athen war zu dieser Zeit der kulturelle Mittelpunkt.

Die griechische Antike ist bekannt für seine Philosophen, wie Platon oder Sokrates, welche als die wohl bekanntesten Philosophen überhaupt gelten. In Platons Dialogen ging es sehr oft um die (Erotik) und die (Liebe). Platon war Schüler von Sokrates. Platons erste Schriften waren Dialoge mit Sokrates, wobei Platon seine Theorien Sokrates in den Mund legte. Die späteren Schriften spiegeln nur noch Platons Ideen, wo auch sein wichtigstes Werk, die Ideenlehre entstand. Später flossen seine Lehren in das christliche Glauben und Gedankengut mit ein. Ein anderes, sehr bekanntes Kunstwerk aus der Antike ist die Ilias von Homer, in der Troja durch ein Hölzernes Pferd gestürmt wird und Achilleus durch einen Pfeil in seine einzig verwundbare Stelle, die Achillesverse getötet wird.


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