Kurze Geschichte der Bildhauerei

Die interessante Geschichte der Bildhauerei nimmt im Bereich der Kunst einen hohen Stellenwert ein. Unter dem Sammelbegriff Bildhauerei sind dabei drei Grundformen des künstlerischen Wirkens zusammengefasst: Plastiken, Skulpturen und Reliefs. Früheste gebräuchliche Werkstoffe waren Ton und Lehm, die leicht zu finden und allein mit den Händen zu einem Gebilde zu kneten waren. Das Ziel aller klassischen Kunst in der Bildhauerei war es in den Anfängen, die gesehene Form der greifbaren nachzubilden.

Später erst entstanden dann auch Steinskulpturen und man ging dazu über, der jedem Körper gegebenen Dreidimensionalität einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Die Griechen erkannten dabei die immense Fülle der plastischen Möglichkeiten menschliche Figuren darzustellen und machten sie über lange Zeit zum einzigen Thema ihrer Kunst. So entstanden faszinierende Skulpturen, die noch heute jeden Betrachter in ihren Bann ziehen und viele Kunstliebhaber immer wieder begeistern.

Mit zunehmender Härte wird das in der Bildhauerei genutzte Material statischer und geschlossener. Dies erkennt man sehr gut an Beispielen in der ägyptischen Kunst, wo Steinskulpturen eine statische Ruhe, Würde und Macht ausstrahlen, die lebendigen Menschen so nicht zuzuordnen ist. Diese Skulpturen wurden in der Regel aus hartem Granit gefertigt. Die zeitgenössische Kunst der Bildhauerei beschränkt sich jedoch nicht auf die ursprünglich verwendeten Materialien, sondern nutzt auch diverse andere Stoffe. Dadurch hat der Künstler die Möglichkeit, sich immer wieder neu inspirieren zu lassen und so sind selbst aus Abfallstoffen entstandene Skulpturen in der Kunst keine Seltenheit mehr. Innerhalb der klassischen und modernen Bildhauerei sind viele Varianten möglich, die jeder Bildhauer im Rahmen seines künstlerischen Ausdrucks anwenden kann.


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