Internet Verdienst Systeme
Geld verdienen im Internet durch Besuchertausch und Paidmail. Das auch noch völlig Kostenlos und natürlich ohne Anstrengung also quasi vom Sofa aus. Ist da was dran?
Ende der 90´er gab es die erste Welle. Surfbars warben mit unglaublichen Verdiensten für User. Refferals sollten dazu dienen, den eigenen Verdienst durch den der geworbenen User weiter zu steigern. Damals wie heute bieten diese Paid-Dienste an, den einzelnen User an den Einnahmen der durch ihn geworbenen User zu beteiligen. Meist in mehreren Stufen mit geringen Prozentanteilen an deren Umsatz. So füllt sich das Konto der fleißigen Werber ohne das er groß surft oder viele Mails liest.
Es gab dann auch Möglichkeiten, bis zu 5 Surfbars nebenher laufen zu lassen und den Ticker so in die Höhe zu treiben. Tools wurden programmiert, welche ein aktives Internetsurfen am PC simulierte. Dazu die Maus über den Bildschirm treibt um die Surfbars einen aktiven User vorzugaukeln. Das war aber auch gleichzeitig der Todesstoß für diese ?Mony 4 Surf? Dienste. Denn diese erzielten Werbeeinnahmen meist nur durch Sales und nicht views. Also das verkaufen mit der eingeblendeten Werbung und nicht nur das Anzeigen.
Ich selber hatte bei einem Surfdienst 3 Login und konnte so bei einer Begrenzung von 50 DM im Monat, ohne große Probleme 150 DM beim täglichen Arbeiten verdienen. Denn die Surfbar lief nebenbei und versorgte mich sogar noch mit nützlichen Tipps und News.
Doch diese Surfbars gibt es in dieser Form nicht mehr. Heute gibt es Paidmailer, Autosurfdienste und Besuchertausch. Letztere vor allem für die Webmaster die mal endlich einige Besucher auf Ihre Seite haben möchten. Die Besucherströme haben zwar keinen Nennenswerten Mehrwert, sie treiben lediglich den eventuell vorhandenen Counter in die Höhe und steigern den Traffic. Zu klären sei vielleicht die Frage in wie weit sich dieser ?künstliche? Traffic auf Partnerprogramme und Googles Adsense auswirkt. Den letztendlich werden zwar durch die Seitenaufrufe die Einblendungen gesteigert, doch die Klickrate geht deutlich runter.
In meinen eigenen Versuchen mit einem Autosurfdienst und einer extra dafür zusammen gestellten Seite habe ich bei rund 2500 Aufrufen keinen Klick auf die Unterseiten oder Werbelinks bzw. -banner erzielen können.
Eine schöne und aufbereitete Übersicht der heute populärsten Surfdienste und Paidmailer findet Ihr auf meiner Seite. Einige Dienste haben bereits erste Umsätze ausgezahlt. Ich werde nicht Reich damit und kann auch den Internetanschluss damit (noch) nicht zahlen. Einmal zum Fastfood pro Quartal sollte jedoch machbar sein.
Kurzes / Glossar:
Autosurf
Durch Aufruf, einer vorgegebenen Internetadresse, werden dem User automatisch Internetseiten angezeigt. Je nach Anbieter wechseln diese alle 10 - 20 Sekunden und blenden neue Internetseite ein. Für jede angezeigte Internetseite erhält das Mitglied einen anbieterabhängigen Punktewert. Dieser kann ausgezahlt werden oder für eigene Internetseiten verwendet werden um diese in die Autosurfbar mit einzublenden.
PaidMails (paid4mails)
Nach der Anmeldung erhält der User vom Anbieter Werbemails zugesendet. Diese Mails werden durch anklicken eines in der Mail aufgeführten Link bestätigt Je nach Anbieter erhält der User für die bestätigte Mail entweder Punkte oder einen Geldbetrag der zwischen 0,1 ct und bis zu 5 ct variiert.
Punkte & Geld
Je nach Anbieter können die erhaltenen Punkte in Geldbeträge oder Werbung für die eigene Internetseite getauscht werden. Geldbeträge werden in einem Mitgliederkonto gesammelt und können bei erreichen eines Mindestbetrages ausgezahlt werden.
Referrals
Bei allen Systemen wird man für die Werbung von neuen Teilnehmern (Referrals) belohnt. Man erhält einen Bonus auf die erzeugten Umsätze der Referrals und deren Referrals. Dies kann je nach Anbieter bis zu 10 Ebenen tief geschehen. Faire Teilnehmer gönnen dem Werber diesen Bonus und erhalten im Gegenzug Rat und Unterstützung. Teilnehmer die den Ref-Link entfernen um sich direkt bei dem Anbieter anzumelden stellen meist fest, dass dies eher ein Nachteil ist, weil sie nun keinen Sponsor haben der ein Interesse an ihrem Erfolg hat.
Weitere Info und gute recherchierte Paid-Dienste gibt es unter www.preun.net, dem Multitalent im Netz.
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