Traditionelle Gewerke und Internetgeschäft
Traditionelle Gewerke nutzen mehr und mehr das Internet, um Aufträge zu akquirieren. Es zeigt sich, dass ein Geschäftsmodell nicht notwendiger Weise hipp und brandneu sein muss, um vom Internet zu profitieren. Auch das gute alte Handwerk nutzt mehr und mehr die Vorzüge des World Wide Web.
Da ist z.B. ein Ökoschreiner, der Vorzugsweise Betten aus Zirbenholz fertigt, oder der Händler von ausgesuchten Hölzern, der sich auf Mondholz spezialisiert hat. Mit Hilfe der Webpräsenzen gelingt es sogar überregional Aufträge zu akquirieren, was früher für das Handwerk traditionell eher nicht üblich war.
Speditionen und Paketdienste machen es möglich, dass selbst Baumschulen und Züchter von Rosen ihre Produkte in alle Welt verkaufen. Dieses zusätzliche Geschäft ermöglicht es den dynamischen Unternehmern im Handwerk das Überleben des eigenen Gewerks nachhaltig zu sichern bzw. zu fördern.
Durch das Internet wird der regionale und vielleicht zu kleine Markt potentiell auf den Weltmarkt ausgedehnt, so dass auch ein Tischler in Zeiten von Ikea mit der Herstellung von Möbeln seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
Klaus-Martin Meyer
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