Kompressor - Produktion und Leistung

Der Markt für Kompressoren wächst stetig. Vor einigen Jahren waren Industrie und Handwerk die größten Abnehmer im Bereich der Drucklufttechnik, doch seitdem die kleinen Modelle und vor allem auch die passenden Werkzeuge immer günstiger wurden, erschließt sich der Markt auch immer neue Käufergruppen im Bereich der Heimwerker und Privatpersonen.

Nicht zuletzt auch weil Druckluftwerkzeug nur einen Bruchteil einer vergleichbaren Elektro Maschine kostet, steigt die Nachfrage kontinuierlich an.

Bis vor wenigen Jahren war der Markt für Kompressoren fest in deutscher Hand. Eine Vielzahl von Herstellern bediente den deutschen und europäischen Markt. Doch hier hat sich das Blatt gewendet. Kleine Kompressoren werden nur noch in geringer Stückzahl in Deutschland produziert - und das für ein Nischensegment wo auf besonders hohe Qualität wert gelegt wird. Der Großteil der Maschinen kommt heutzutage aus chinesischer Produktion.

Der Bereich der importierten Kompressoren teilt sich in die 3 wichtigen Segmente ?tragbare?, ?mobile? (meistens rollbare) und ?stationäre? Kompressoren auf.

Insgesamt war diese Entwicklung abzusehen. Von einem Kompressor wird ja nicht viel mehr verlangt, als dass mit einem Kolben (daher auch Kolbenkompressor genannt) die Luft komprimiert wird. Zur Produktion benötigt man weder besonders viel Fachwissen noch hohe Vorgaben an die Präzision. Lediglich die teilweise flüsterleisen Schraubenkompressoren werden derzeit noch in hoher Auflange in Deutschland produziert. Im inneren dieser Kompressor Art sorgen zwei schraubenförmige Wellen für die Komprimierung der Luft. Da diese Teile hochpräzise gefertigt werden müssen, gibt es auch für Hochpreisländer noch einen Wettbewerbsvorteil - zu mindestens für die nächsten 1-2 Jahre.

Trotzdem gibt es natürlich auch Unterschiede. Die zur Verfügung stehende Druckluft auf dem Papier ist gerade bei den günstigen Modellen mit Vorsicht zu genießen. Was eben nicht erwähnt wird, ist wie lange die Luftmenge konstant gehalten wird. Bei einigen Werkzeugen kann es dann durchaus passieren, dass das gerät schon nach wenigen Sekunden stillsteht und es eine Zeit dauert bis sich der Druck wieder für den Einsatz aufgebaut hat. An ein vernünftiges Arbeiten ist dann natürlich nicht mehr zu denken.

Auch beim Betriebsgeräusch von einem Kompressor sollte man nicht unterschätzen. Eine Unterhaltung in normaler Lautstärke ist bei einigen Modellen kaum möglich. Lästig wird dieses aber dann, wenn der Kompressor fast die gesamte Betriebszeit durchläuft um den Betriebsdruck aufzubauen. Gerade bei kleinen Geräten mit geringen Kesselvolumen kann eine permanente Lärmbelästigung vorprogrammiert sein.


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