Oft gestellte Fragen zu Solaranlagen
Solaranlagen zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Dennoch sind viele Menschen der Solartechnik gegenüber noch skeptisch eingestellt. Einige der am häufigsten gestellten Fragen sollen im Folgenden beantwortet werden.
Was ist wenn es bewölkt ist? Liefert die Solaranlage dann keine Energie?
Die Solartechnik ist mittlerweile so weit entwickelt, dass auch die Sonnenenergie, welche durch die Wolken durchkommt aufgenommen und in Energie umgewandelt werden kann. Bei bewölkten Tagen bedeutet dies, dass immerhin noch bis zu 80% der Solarstrahlung verarbeitet werden kann.
Wie teuer ist eine Solaranlage?
Die Kosten für ein komplettes Solarpaket sind ohne nähere Angaben zum Objekt nur schätzbar. Solaranlage die einen zwei bis vierköpfigen Haushalt mit Warmwasser versorgen sollen (dabei wird immer von einer ungefähren Deckungsrate von 70% ausgegangen), werden bereits ab ? 3000,-- angeboten. Will man die Solaranlage auch zur Heizungsunterstützung verwenden so beginnen die Investitionskosten bei ca. ? 8.000,--. Bei den genannten Werten muss betont werden, dass es sich wirklich nur um absolute Richtwerte handelt und noch keine Förderungen berücksichtigt wurden.
Rechnet sich eine Solaranlage überhaupt?
Wie schnell sich eine Solaranlage amortisiert hängt von einigen Einflussfaktoren ab. Besonders wichtig ist natürlich die Ausrichtung der Sonnenkollektoren. Je eher die Ausrichtung südseitig ist, desto mehr Sonnenenergie können die Kollektoren in Energie umwandeln. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Amortisationsrechnung ist, wie hoch die Sonneneinstrahlung im betreffenden Gebiet ist. Im Durchschnitt kann ein Richtwert von 10-15 Jahren Amortisationszeit bei Solaranlagen zur Heizungsunterstützung genannt werden. Die Lebensdauer einer modernen Solaranlage übersteigt diesen Wert bei weitem. Kurz gesagt kann festgehalten werden: Ja, eine Solaranlage rechnet sich
Wie viel trägt eine Solaranlage zum Umweltschutz bei?
Geht man von einer Kollektorfläche von 12 Quadratmetern aus und rechnet man mit einem Solarspeicher-Volumen von 700 Litern dann können innerhalb von 20 Jahren rund 24.000 Tonnen an CO2 Ausstoß verhindert werden. Wie dieses Beispiel zeigt hilft eine Solaranlage nicht dabei Energiekosten einzusparen, sondern schont auch die Umwelt. Würde man alle noch in Betrieb befindlichen Ölheizungen durch thermische Solaranlagen austauschen, dann wäre die Diskussion um den Klimawandel bzw. eine bevorstehende Klimakatastrophe wohl hinfällig.
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