Das Handy - eine kurze Zeitreise

Obwohl in Deutschland bereits seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts an einem Funktelefonnetz gearbeitet wurde, gab es das erste Mobilfunknetz der Welt, wie sicher nicht anders zu erwarten, seit 1946 in den USA. Bereits Anfang der 50er Jahre wurden auch in Deutschland verschiedene regionale Netze aufgebaut.

Das erste deutsche Mobilfunknetz war das im Jahre 1958 eingeführte A-Netz der Deutschen Bundespost. Es handelte sich noch um ein rein analoges Netz mit handvermittelter Verbindung. Obwohl es sich um das seinerzeit größte Mobilfunknetz der Welt handelte, waren sowohl die Gesprächskosten als auch die Kosten für die Geräte noch so hoch, dass es sich nur einige wenige Gutbetuchte leisten konnten, dieses zu nutzen.

Seit 1972 ging das B-Netz online. Mit diesem Netz konnte der Nutzer bereits selbst die Rufnummer wählen. Sogar Auslandsgespräche waren teilweise möglich. Aber auch dieses Mobilfunknetz hat sich nicht durchgesetzt, sodass es 1994 außer Betrieb genommen wurde.

Über das C-Netz, welches bis 2000 existierte, lief die Entwicklung weiter bis zu den uns auch heute noch geläufigen D-und E-Netzen. Das D-Netz startete Anfang der 90er Jahre, dass E-Netz kam Mitte der 90er Jahre dazu. O2 kam 1998 dazu. Durch den einheitlichen GSM-Standard wurde nun endlich auch das weltweite mobile telefonieren möglich. Das seit Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführte UMTS-Verfahren machte nicht nur die ?normale? Telefonie sondern auch die Übertragung von Fotos, Videos und anderen Dateien per Handy möglich.

Interessant wird sein, wohin sich das Handy und die dazugehörigen Handy-Netze noch entwickeln werden. Denn eines ist wohl klar: Handys und die dazugehörigen Netze und Tarife gehören die Zukunft, denn noch immer gibt es weltweit kaum ein Markt, der rasanter wächst und der auch derzeit so konjunkturabhängig ist wie der Mobilfunkmarkt. Denn auf sein Handy möchte niemand mehr verzichten, ob hier oder andernorts auf der Welt.


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