Zahnarzt - Preisvergleich
Wissen Sie, wie Ärzte und Zahnärzte die Preise für eine Behandlung kalkulieren? Ganz ehrlich dachte ich, dass Ärzte eine feste Gebührenordnung haben, nach der sie mit der Krankenversicherung oder bei privat- Versicherten direkt abrechnen - das heißt, ich bin davon ausgegangen, dass eine bestimmte Behandlung bei jedem Arzt dasselbe kostet..
Mein Zahnarzt hat Ende letzten Jahres diagnostiziert, dass ich dringend ein Implantat im Oberkiefer für 3.000 Euro bräuchte. Daher habe ich den Heil- und Kostenplan bei meiner Versicherung (BKK) zugeschickt - in der Annahme, dass die Krankenkasse das bezahlen würde. Einige Tage später habe ich einen Brief bekommen, dass die Kasse nur ca. 250 Euro bezahlen würde - den Rest in Höhe von ca. 2750 Euro sollte ich privat bezahlen. Ganz ehrlich war ich da schon extrem schockiert. Daher habe ich den Sachbearbeiter der Krankenkasse angerufen, der mich darüber informiert hat, dass Ärzte und insbesondere Zahnärzte in der Preiskalkulation sehr viel Spielraum hätten. Zum einen gäbe es bei der so genannten GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) einen Hebelsatz, der von 1.0 - 3.5 betragen kann (das heißt, dass das Zahnarzthonorar bei dem einen Zahnarzt 100 Euro kosten kann, bei dem anderen 350 Euro), zum anderen könnten Zahnärzte einen großen Einfluss auf die Kosten der Laborarbeit nehmen. Daher hat mir der Sachbearbeiter geraten, auf jeden Fall die Preise verschiedener Zahnärzte zu vergleichen. Wenn ich keine Lust hätte, persönlich zu mehreren Zahnärzten zu gehen, sollte ich dies über den BKK-Kooperationspartner www.zahnarzt-preisvergleich.de machen, bei dem man kostenlos Preise von verschiedenen Zahnärzten aus der Stadt vergleichen kann.
Gesagt getan: ich habe den Online-Service (der übrigens kostenlos ist) genutzt und einen Zahnarzt in ca. 10km Entfernung gefunden, der mir sogar zu einer ganz anderen Versorgung (Brücke) geraten hat - er würde kein Implantat setzen, da meine Kiefernknochendicke nicht groß genug sei und damit nicht gewährleistet werden kann, dass das Implantat fest sitzt. Das Beste: die Brücke hat nur ca. 600 Euro gekostet - abzüglich des Anteils der Krankenkasse habe ich nur 350 Euro selbst bezahlt und damit fast 2.500 Euro gespart.
Ich kann jedem nur dringend empfehlen, vor einer Behandlung auf jeden Fall eine weitere Meinung eines anderen Zahnarztes einzuholen und auch die Preise der Zahnärzte zu vergleichen - wenn man viel Zeit hat, dann durch den persönlichen Besuch bei mehreren Zahnärzten, ansonsten online. Inzwischen gibt es da verschiedene Websites, bei denen man das kostenlos machen kann. Ich war mit www.Zahnarzt-Preisvergleich.de sehr zufrieden.
Weitere Artikel in der Rubrik Gesundheit
- 1: Fersenschmerz
- 2: Husten - Eine typische Erkältungskrankheit
- 3: Bluthochdruck und Ernährung
- 4: Bachblüten in der Naturheilkunde
- 5: Bachblüten - Bach-Blütentherapie
- 6: Fettstoffwechsel / Fettstoffwechselstörungen bei der Ernährung
- 7: Aphten - Lästige Bläschen im Mund
- 8: Forum für ganzheitliche Heilmethoden mit Heilpraktikersuche
- 9: Gesundheitsprävention am Beispiel Arthrose: Glucosamin und Chondroitin als vereinte Helfer
- 10: Osteopathie Behandlung zum Beispiel bei Rückenschmerzen