Rückenschmerzen - Ursachen und Abhilfen

Rückenschmerzen gibt es in vielerlei Art. Diese können mit leichten Beschwerden beginnen und sich bis zu heftigen Schmerzen steigern. Diese können dauerhaft anhalten oder nur für kurze Zeit stechen. Schmerzen im Rücken können über Jahre langsam stärker werden oder innerhalb kürzester Zeit auftreten; letzteres insbesondere als Folge von Unfällen oder Verletzungen. Hierzu zählen nicht zuletzt Sportverletzungen, wie sie bei Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie etwa Fußball, Handball und Basketball auftreten.

Völlig gesunde Personen werden, von Unfällen abgesehen, frühestens zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr unter Rückenschmerzen leiden. Mit zunehmendem Lebensalter treten aber auch bei gesunden Personen häufiger Schmerzen im Rückenbereich auf. Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden, die nicht unbedingt im Rücken ihren Ausgang genommen haben müssen, sind dagegen schon zu einem früheren Zeitpunkt von Rückenleiden betroffen. Diese entwickeln sich in nicht wenigen Fällen zu einer dauerhaften Bürde, die sich überaus hinderlich auf die allgemeine Lebensqualität auswirken. Eine Linderung dieser Pein erreicht man zumeist durch das Tragen einer geeigneten Rücken-Bandage, ein völliges Verschwinden der Schmerzen ist aber nicht gesichert.

Muskelschwächen oder eine zu geringe Ausprägung der Muskulatur, insbesondere im Bereich des unteren Rückens, können sich belastend auf die Wirbelsäule auswirken. Je weniger Muskulatur vorhanden ist, in umso geringeren Maße kann diese stützend wirken. Bei körperlicher Anstrengung wie etwa Sport, Heben oder anderen Aktivitäten kann dies schnell zu einer Überforderung der Muskulatur und Schäden an der Rückenmuskulatur oder, was noch weit schlimmer ist, an der Wirbelsäule zur Folge haben.

Wie kann Rückenschäden und Rückenschmerzen vorgebeugt werden? An erster Stelle steht hier sportliche Aktivität, um die Rückenmuskulatur aufzubauen und geschmeidig zu halten. Ungeübte und wenig sportliche Menschen seien an dieser Stelle gewarnt, nicht sogleich mit Sportarten zu beginnen, die sich durch ein hohes Verletzungsrisiko auszeichnen. Vielmehr empfiehlt sich Muskeltraining, Leichtathletik und vor allem Gymnastik. Im Alltag sollte man bei allen Tätigkeiten große Vorsicht beim Heben und Tragen walten lassen und alle damit verbundenen Bewegungen bewusst und behutsam ausführen.


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