Feng Shui - Die Lehre der Fünf Elemente

Das Feng Shui richtet sich nach Ergänzung und Harmonie. Es gibt auch eine Ernährung nach der Lehre der Fünf Elemente die dem gleichen Prinzip folgt wie das gesamte Feng-Shui. Die Ernährung dient dazu, diese Harmonie zu fördern und zu erhalten. Sowohl zuviel Yin als auch zuviel Yang im Körper erzeugen Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen. Da der Anteil der Energien bei jedem Menschen individuell ist, kann die für ihn richtige Ernährung nach den 5 Elementen nur nach einer vorherigen Feststellung der Yin- und Yang-Anteile festgelegt werden, um keine unerwünschten Wirkungen hervorzurufen.

Zuviel Yin wird dann durch ein Schwergewicht der Yang-Lebensmittel ausgeglichen, zuviel Yang durch Yin-Zufuhr damit die Energien wieder im Feng Shui Gleichgewicht existieren. Die Basis der Mahlzeiten bilden jedoch neutrale Nahrungsmittel. "Yinisierend" wirken blanchieren und kochen in viel Wasser, "yangisierend" sind grillen, braten und langsames Kochen. Jede Mahlzeit soll möglichst alle fünf Geschmacksrichtungen (sauer, bitter, süß, scharf, salzig) und auch alle fünf Farben (grün, rot, gelb, weiß und blau/schwarz) enthalten.

Dieses Ernährungsprinzip ist gesund selbst wenn man sich nicht nach dem Feng Shui richtet. Dieses Ernährungsprinzip geht auf die Lehre der Fünf Elemente zurück. Im Feng Shui ist die Lehre der Fünf Elemente sehr bedeutsam. In dieser Lehre wird die Energie nicht mehr auf zwei, sondern auf fünf Ebenen untersucht und ausgeglichen. Das Wissen um die Auswirkungen von Farbe, Form, Maßen und Klang auf den Menschen sind hier sehr wichtig. Durch die Anordnung und das Anbringen von Objekten, Farben oder Abhilfen kann der Ausgleich eines Ortes durchgeführt werden.

Dieser Teil des Feng Shui bezieht sich auf die Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Die Gegenseitige Wirkung dieser Elemente bewirkt einen Zyklus, der beschrieben und auf verschiedenste Abläufe im Bereich des Organischen angewendet wird, zum Beispiel im menschlichen Körper, in der Charakterkunde, in der Astrologie oder auch in Organisationen, zum Beispiel einem Unternehmen oder auch in der Politik. In gewisser Weise gibt es auch im Abendland eine "Fünf-Elemente-Lehre". Nämlich fügte Aristoteles zu der üblichen Vier Elementen Wasser, Feuer, Erde und Luft noch den Äther hinzu, der dann später als Quintessenz (von lat. quinta essentia, wörtl. "fünftes Seiendes") bezeichnet wurde, sich aber nicht durchzusetzen vermochte. Besteht im Körper ein harmonisches Gleichgewicht dieser Energien, ist der Mensch gesund. Das ist das Ziel des Feng Shui.


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