Borreliose-Infektion durch den Biß von Pferdebremsen

Bei der Borrelisoe handelt es sich um eine Krankheit, die die inneren Organe befällt. Übertragen wird diese Krankheit z.B. durch blutsaugende Insekten wie die Pferdebremse, die die Krankheit von Mensch zu Mensch übertragen kann, da sie bei einem Biß 0,2 ccm Blut aufnehmen kann. Daher ist es wichtig, sich gegen den Biß der Pferdebremse zu schützen.

Nur die Weibchen der Pferdebremse sind Blutsauger und warten gerne im Schatten an den Rändern von Feldern, Wiesen, Weiden und Wäldern auf ihre Opfer. Bei schwüler Witterung können die Tiere recht aggressiv werden und z.B. einem eine Wandertour in diesen Gebieten verleiden. Die Pferdebremse besitzt sehr große Beißwerkzeuge und injiziert beim Biß ein Sekret in die betroffene Stelle, was nachher zu langanhaltenden Schwellungen führen kann. Auch Pferde und Kühe werden von diesen Insekten heimgesucht und können regelrecht in Panik verfallen, wenn eine große Anzahl von Pferdebremsen sie nervös macht.

Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst zum Biß kommt: vermeiden Sie o.g. Gebiete. Wenn Sie sich außerhalb des Hauses aufhalten, z.B. bei einer Wanderung, dann achten Sie darauf, dass alle Hautstellen gut bedeckt sind, wenn Pferdebremsen-Gefahr besteht. Die Borreliose wird auch durch Zecken übertragen, so dass sie nach Spaziergängen und Wanderungen nach diesen blutsaugenden Insekten auf Ihrer Haut suchen sollten.

Ausgelöst wird die Borreliose durch das Bakterium "Borrelia burgdorferi" aus der Gruppe der Spirochäten. Das Bakterium ist schraubenförmig und kommt in Mäusen und Ratten vor, von denen aus es per Zecken oder Pferdebremsen weiter übertragen wird. Viele Tiere sind gegen das Bakterium immun, aber Hunde, Katzen Pferde und auch der Mensch nicht.

Nicht alle Borreliose-Infektionen führen zu Erkrankungen, bei gesunden Menschen kann das Immunsystem die Krankheit früher oder später besiegen. Die meisten Borreliose-Infektionen heilen in der Frühphase der Krankheit folgenlos aus.

Im Frühstadium kann die Krankheit meist eindeutig identifiziert werden, zumal der Pferdebremsen-Biß dann noch gut erinnerlich ist. Als Anfangs-Symptome gelten grippeartiges Fieber oder die typische Wanderröte (Erythema migrans). Nach einigen Monaten können weitere Symptome wie Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Gelenkschmerzen hinzukommen. Schlußendlich können chronische Folgen eintreten wie z.B. Entzündungen von Nerven und Gelenken. Blutuntersuchungen in Labors können nicht eindeutig bestimmen, ob bei einem Patienten eine Borreliose vorliegt.

Wenn die Diagnose gestellt wurde ist es wichtig, die Krankheit rasch zu bekämpfen. Hier helfen Antibiotika, je früher desto besser. Chronische Borreliosen können zu schweren Schädigungen der inneren Organe führen und das Auto-Immun-System durcheinander bringen.


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