Der Untergang der Römischen Republik

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Ein sehr bekanntes Sprichwort, das verdeutlichen soll, dass Rom seinen Weltmachtstatus nicht in kurzer Zeit erhalten hat, sondern diese Position das Ergebnis eines sehr langen Prozesses war. So war auch der Untergang dieser Verfassung kein plötzliches Ereignis, sondern ebenfalls das Ende einer Entwicklung. Es zeigten sich schon recht früh erste Anzeichen einer negativen Entwicklung, doch stellten diese zu Beginn noch lange keine Bedrohung für die Verfassung dar, doch war die grobe Linie vorgezeichnet. Um 133 vor Christus formierten sich in Rom zwei Lager, die die Politik der nächsten Jahrzehnte bestimmten. Auf der einen Seite standen die Optimaten und auf der anderen die Popularen. Die Popularen standen für eine Agrarreform, mit der die Gracchen jedoch scheiterten. Damit war die Möglichkeit die sozialen Konflikte einzudämmen vergeben.

In der nächsten Phase gerieten Sulla und Marius heftig aneinander, die Sulla eindeutig für sich entscheiden konnte. Anschließend bekleidete er eine Diktatur, die er nutzte um eine Terrorherrschaft zu etablieren und die Stellung des Senats zu festigen. Unter diesem Herrscher konnte sich ein junger Mann emporarbeiten, der später eine wichtige Rolle spielen sollte - Pompeius. Schnell erklomm er die Karriereleiter und wurde einer der führenden Männer Roms.

Um seine Ansprüche durchsetzten zu können, schloss er ein Bündnis mit Caesar und Crassus - das erste Triumvirat. Diese politische Vereinigung bestimmte für Jahre die große Politik in Rom. Caesar und Pompeius erwiesen sich als fähige Feldherren und konnten so ihre Popularität steigern. Crassus kam bei einem Feldzug gegen die Parther um.

Auch zwischen Caesar und Pompeis begann sich die Stimmung zu trüben, bis Caesar den offen Konflikt anstrebte - der Bürgerkrieg. In diesem Krieg blieb Caesar erfolgreich und Pompeius wurde in Ägypten hingerichtet.

Aber auch Caesar sollte ein ähnliches Schicksal erleiden. Der Senat begann sich gegen den ungeliebten - mittlerweile - Alleinherrscher zu verschwören und anschließend zu töten. Nach diesem großen Ereignis begann die Republik ihren letzten Kampf um die Freiheit, die letztendlich mit dem Aufstieg des Oktavian und dem zweiten Triumvirat endgültig verloren ging. Spätestens als Augustus das Prinzipat, d.h. das Kaisertum etabliert hatte, war die Rückkehr zur alten Verfassung unmöglich.


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