Vorteile des Einsatzes von Kreditkarten im Urlaub
Wer sich im Ausland aufhält, hat grundsätzlich drei Zahlungsmittel zur Auswahl: Bargeld, Reiseschecks und „Plastikgeld“, sprich Kreditkarten, denn mit der heimischen EC-Karte kommt man außerhalb von Deutschland nicht weit. Sicherer als Bargeld ist definitiv der Reisescheck. Diebe können mit ihm nichts anfangen, und geht der Scheck verloren, kann er vor Ort schnell ersetzt werden.
Allerdings ist die Einlösung für den Besitzer mitunter zeitraubend und umständlich, zumal Schecks üblicherweise auch Geld kosten. Der Umtausch in Bares funktioniert nur am Schalter, weil er eine Unterschrift erfordert und man sich zur Vermeidung von Missbrauch ausweisen muss. Ist eine Bank geschlossen, hat der Reisende keine Chance, an sein benötigtes Geld zu kommen. Gerade an Wochenenden kann das zum Problem werden.
Ideal ist daher die Kreditkarte. Sie verbindet die Sicherheit, die auch ein Reisescheck bietet, mit der Mobilität und Flexibilität von Bargeld. Wird sie tatsächlich gestohlen oder geht anderweitig abhanden, beträgt die Haftung nicht mehr als 50,- Euro. Die Karte kann innerhalb eines Tages ersetzt werden, auch im Ausland.
Besitzer einer Kreditkarte sind auf Reisen ausgesprochen unabhängig. Weltweit weisen viele Geschäfte schon an der Eingangstür mit den bekannten kleinen Logos aus, ob und welche Kreditkarten sie als Zahlungsmittel akzeptieren. Von Vorteil ist, dass man sich das lästige Umtauschen in Wechselstuben erspart. Einige Kreditinstitute verknüpfen mit der kleinen Karte sogar Versicherungspakete und einen Reiseservice, zu dem beispielsweise Bonusprogramme oder Vergünstigungen gehören können. Hier lohnt sich der direkte Vergleich wie ihn zum Beispiel das Portal http://www.kostenlose-kreditkarten.de anbietet.
Ist man im Ausland, lohnt sich eine Kreditkarte auch in anderen Bereichen. Wer im Ausland mobil sein will, weiß spätestens am Schalter der Autovermietung, dass das Plastikkärtchen zuweilen Gold wert ist - wer hat schon mehrere tausend Euro in bar zu Hand, um sie beim Autoverleih als Kaution zu hinterlegen?
Allerdings erwarten Banken, bevor sie eine Kreditkarte vergeben, eine gewisse Bonität und ein regelmäßiges Einkommen. Zusätzlich erkundigen sich die Banken bei der Schufa über das bisherige Kreditverhalten. Um das zu umgehen, gibt es so genannte schufafreie Kreditkarten, auch Prepaid-Kreditkarte genannt.
Im Gegensatz zur normalen Kreditkarte muss sie aufgeladen werden, was sie vor allem für jugendliche Reisende sehr attraktiv macht. Eltern können vor der Reise, aber auch während der Reise jederzeit von daheim aus das Kreditkartenkonto mit einem bestimmten, individuell festlegbaren Betrag aufladen. Damit gibt es auch nicht die Gefahr einer Überschuldung. Prepaid-Kreditkarten haben abgesehen davon, dass sie über keinen echten Kreditrahmen verfügen, alle Vorteile einer „normalen“ Kreditkarte und sind so im Ausland ein idealer Reisebegleiter.