Geldanlage
Individuelle Anlagekriterien und Anlageziele sind entscheidend bei der Wahl einer Geldanlage.
Grundsätzlich stellt der Anleger Erwartungen an eine Geldanlage. Persönliche Ziele und Vorstellungen entscheiden darüber, obwohl es verschiedene objektive Maßstäbe und Kriterien zur Beurteilung der verschiedenen Anlageformen gibt. So lässt sich jede Form der Vermögensanlage anhand bestimmter Kriterien beurteilen: Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Hinzu kommt oftmals, dass der Anleger eine gewisse Wertbeständigkeit im Sinne von Inflationsschutz verlangt. Persönliche Präferenzen des Anlegers bestimmen in erster Linie die Gewichtung dieser entscheidenden Kriterien.
Das Profil einer idealen Geldanlage setzt sich zusammen aus hohen Zinssätzen, attraktiven Gewinnausschüttungen und Kapitalzuwächsen bei einer hohen Sicherheit und gleichzeitiger Verfügbarkeit des angelegten Vermögens. Jedoch ist diese ideale Zusammensetzung in den seltensten Fällen zu erreichen. Das Streben nach Sicherheit und Erhalt des angelegten Vermögens liegt im Interesse des Anlegers, jedoch hängt eine solche Sicherheit von den Risiken ab, die nicht immer kalkulierbar sind. Eine Erhöhung der Sicherheit kann durch eine ausgewogene Aufteilung des anlegten Vermögens erzielt werden.
Eine solche Vermögensstreuung kann unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien erfolgen, wie beispielsweise das Anlegen in unterschiedliche Wertpapierformen und Vermögensanlagen in verschiedenen Ländern, Branchen und Währungen. Ein weiterer entscheidender Faktor bei der Wahl der Vermögensanlage ist die Liquidität. Diese hängt davon ab, wie schnell das angelegt Vermögen oder ein Teilbetrag wieder in Bankguthaben oder Bargeld umgewandelt werden kann. In aller Regel sind Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, gut dafür geeignet.
Die Rentabilität einer Wertpapieranlage resultiert aus deren Erträgen. Dazu gehören Zins-, Dividendenzahlungen und auch sonstige Ausschüttungen und Wertsteigerungen, beispielsweise in Form von Kursveränderungen. Laut Vertrag können die Erträge regelmäßig dem Anleger zufließen oder aber auch angesammelt und weiter angelegt werden. Um sich im Dschungel der Rentabilitäten zurecht zu finden, kann sich der Anleger an der jeweiligen Rendite orientieren. Als Rendite bezeichnet man das Verhältnis des jährlichen Ertrags, bezogen auf den Kapitaleinsatz des jeweiligen Anlegers, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der noch verbleibenden Laufzeit der Anlage.
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