Günstig den Dax mit ETFs nachbilden

Für viele stellt sich die Frage, ob man sich lieber einzelne Aktien kaufen sollte oder sich lieber einen aktiven oder passiven Fonds zulegt. Alle Anlageklassen haben ihre Vor- und Nachteile. Nur welche sind dann auch für den Privatanleger sinnvoll und welche Chancen sind überhaupt realistisch den Index zu schlagen. Schauen wir und mal die Chancen der aktiven Fonds an. Es schlagen lediglich 10 - 20 % der aktiven Fonds den zugrunde liegenden Index. Was also schon mal ein Argument gegen einen aktiven Fonds und gegen eine Auswahl einer individuellen Aktie wäre.

Das Risiko Aktie: Sofern man sich nur eine Aktie ins Depot legt, steigt das Risiko extrem an aufgrund einer zu geringen Diversifikation. Eine Diversifikation ist eine Risikostreuung. Setzt man auf mehr Aktien und diese dann auch noch auf verschiedene Branchen, dann fällt das Anlagerisiko schon deutlich, da man nicht von einem einzelnen Wert abhängig ist. Wie sollte man eine Aktie wählen um ein Investment in einen ETF, also einen passiven Fonds, der einen zugrunde liegenden Index nachbildet, nicht mehr rechtfertigen zu müssen. Dies könnte zum einen eine gute Dividendenrendite sein und auch hohe Kurssteigerungen, die man sich erhofft. In der Theorie klingt dies zwar gut und nur in der Praxis wird es ein Privatanleger kaum schaffen den Index zu schlagen.

Der ETF auf einen Index bildet fast 1:1 den Index nach. Es gibt zwar einen Tracking Error, dieser ist aber in der Regel vernachlässigbar. Damit ein Index nachgebildet werden kann, werden Aktien des Indexes gekauft, die die Gewichtung möglichst 1:1 dem Index entsprechen. Ein ETF auf einen Index ist also mit Aktien hinterlegt und unterscheidet sich also gegenüber einem aktiven Fonds lediglich darin, dass kein aktives Management benötigt wird, sondern nur der Index nachgebildet werden soll. Durch das passive Management spart man sich also Kosten, die der Gebührenstruktur dem ETF zugute kommt. Ein passives Management ist kein aktives Trading durch einen Fondsmanager, der durch Umschichtungen der Aktien und das günstige Kaufen und teure Verkaufen von Aktien versucht. Bei einem passivem Management wird lediglich alle 3 Monate geprüft, ob man die Gewichtungen der Aktien nicht ändern sollte um den Index 1:1 nachzubilden.


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