Liebesgedichte zum Valentinstag

Valentinstag ist der 14. Februar. Nur, was ist denn das - Valentinstag? Der Sage nach gab es einen Bischof Valentin von Terni. Es gibt viele Geschichten und Legenden um den heiligen Valentin.

Eine davon ist diese:

Zu der Zeit, als Valentin im früheren römischen Reich lebte, war es oft so, dass man nicht die Frau oder den Mann, den man liebte, heiraten durfte. Aber der Bischof hatte ein mitfühlendes Herz und so traute er Liebespaare heimlich. Der Legende nach, soll er den frisch verheirateten Ehepaaren Blumen aus seinem eigenen Garten geschenkt haben. Weiter heißt es, dass die von ihm geschlossenen Ehen unter einem guten Stern gestanden haben sollen.

Die heimlichen Vermählungen bleiben natürlich nicht lange geheim. Als dies öffentlich bekannt wurde, ließ der römische Kaiser Claudius II ihn festnehmen und enthaupten. Der Todestag des heiligen Valentin war der 14. Februar 269.
Eine schöne Geschichte mit sehr traurigem Ausgang.

Lange Zeit was Valentin in Vergessenheit geraten. Dann, im 18. Jahrhundert, wurden seine Gebeine von Italien ins Bayerische Land überführt. Dann wurde es wieder still um den heiligen Valentin. Erst 1950 soll in Nürnberg der erste Valentinsball veranstaltet worden sein. So wurde offiziell der Valentinstag zum Leben erweckt. Eine späte Ehrung für den christlichen Märtyrer.

Seitdem gilt der 14. Februar als Tag der Verliebten. Man schenkt sich zu diesem Anlass Blumen, meist Rosen, denn Rosen sind ja ein bekanntes Liebessymbol. Aber auch andere kleine Geschenke kommen gut an. Wenn man sich liebt, weiß man ja, was den anderen besonders erfreut.

Doch wer von uns hat schon einmal ein eigens für ihn bestimmtes Liebesgedicht zum Valentinstag bekommen? Sicher die wenigsten. Gerade in der heutigen hektischen Zeit, wo die Romantik so oft auf der Strecke bleibt, sind Liebesgedichte zum Valentinstag doch etwas ganz besonderes, Individuelles für einen außergewöhnlichen, liebenswerten Menschen. Das ist ein Geschenk, das sonst niemand bekommt, das ist speziell nur für den einen Menschen. Ein persönlicheres Geschenk gibt es wohl nicht.

Sollten wir nicht alle ein bisschen mehr Romantik und Zweisamkeit zulassen - auch dem heiligen Valentin zuliebe?

Alex Konrad
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