Die Geschichte der Schokolade

Der Ursprung der Schokolade, wie wir sie heute kennen, liegt 250 Jahre v.Chr. wo die Olmeken Kakaobohnen züchteten. Später wurde diese Kultivierungsart von den Tolteken, Mayas und Azteken übernommen. Der Kakao galt damals als Quelle der Weisheit und gesteigerter sexueller Potenz. Doch den Kakao genoss man hier als kaltes oder lauwarmes Wasser mit einem sehr bitteren Geschmack. Kakao an sich war sehr wertvoll und konnte so nur von den höheren Bevölkerungsschichten genossen werden. Wegen des hohen Wertes wurde er auch als Zahlungsmittel verwendet.

Christopher Kolumbus war es, der den Kakao auf den europäischen Kontinent brachte, indem er 1502 ein Handelskanu der Mayas vor der Küste von Honduras kaperte. Allerdings erkannten die Europäer den Wert des Kakaos zunächst nicht, da sie eigentlich nach Gold suchten. Erst der Spanier Hernán Cortés erkannte nach der Eroberung des Aztekenreiches den Wert des "braunen Goldes". Doch bis 1528 wurde der Kakao nur als Zahlungsmittel benutzt. Erst dann wurde mittels der benötigten Gerätschaften das exotische Getränk zubereitet.

Doch die Schokolade wurde je nach Land überall unterschiedlich zu sich genommen. Am spanischen Hof z.B. wurde das Getränk nach der Beimischung diverser Gewürze und Rohrzucker zum Modegetränk, denn Alkohol war hier verboten. In den Frankreich mischte man zudem noch Duftstoffe wie Jasmin oder Vanille hinzu. Die Engländer waren die ersten, die Schokolade mit Milch vermischten.

Mit Einführung der Dampfmaschine im Jahre 1789 begann die maschinelle Fertigung der Schokolade wie wir sie heute kennen. Durch immer neue Verfahren und neuen Erfindungen wie die "Conche" wurde die Schokolade qualitativ besser und zarter. Allerdings war die Schokolade bald kein Luxusgut mehr, da die Preise in der Nachkriegszeit aber 1964 drastig zu sinken begannen.


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