Espresso - Hilfe beim Nachmittagstief

Ein idealer Sonntag verläuft etwa so. Nach dem Ausschlafen schlendert man zum Brötchenholen und bringt die Sonntagszeitung mit. Nach dem gemütlichen und ausführlichen Frühstück wird dann die Zeitung auf dem Bauch liegend in aller Ruhe gelesen. Ist man damit durch, braucht der Nachwuchs auch fast schon wieder Mittagessen. Nach selbigen muss der Kurze seinen Mittagsschlaf absolvieren. Der Vater lässt sich eine solche "Einladung" nicht zweimal geben und fällt parallel dazu in einen zweistündigen komatoösen Tiefschlaf.

Um den Tag nach so einer Tiefenentspannung noch zu retten, muss ein Espresso her. Dazu presst man das Espressopulver sanft in den Filter. Dann lässt man die Maschine das Wasser einheizen und wartet ganz gespannt darauf, dass mit lautem Zischen das Wasser durch das Kaffeepulver explodiert.

Espressom mit Crema

Das zufriedenstellende Ergebnis, der kleine starke Kaffee wird dann in einer möglichst vorgewärmten dickwandigen kleinen Tasse serviert. Eine Alternative ist der Cappuccino. Hierzu macht man sich eine Melange aus dem Espresso und aufgeschäumter Milch. Man kann auch noch einen kräftigen Schuss Mandel- oder Karamellsirup dazugeben. Fertig ist der ideale Wachmacher um den späten Sonntagnachmittag noch zu retten.

Danach kann man sich dann wiederum den Nachwuchs schnappen und frisch gestärkt eine Runde über den Kinderspielplatz drehen, ohne dass man bei den anderen Muttis und Vatis durch exzessives Gähnen negativ auffällt.

Übrigens muss an dieser Stelle mit einem weitverbreiteten Vorurteil aufgeräumt werden. Espresso enthält nicht etwa mehr Koffein als ein normaler Kaffee. Zwar enthält er relativ mehr Koffein, durch die kleinen Tassenportionen nimmt man jedoch deutlich weniger Nervengift zu sich, als spült man seinen Kaffeedurst mit einer Tasse Bohnenkaffee hinunter.

Klaus-Martin Meyer
Hyperaktivität Kenaf


Weitere Artikel in der Rubrik Essen und Trinken

Google Anzeigen