Absinthe - Trinkrituale für den vollen Genuss!

Absinthe ist eine Bitterspirituose, welche aus Wermut, Anis und weiteren Zutaten, wie Melisse, Ysop usw. destilliert wird. Teilweise steht der Anisgeschmack mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Absinthe enthält einen Alkoholgehalt von 45% bis 72%.

Um Absinthe richtig zu genießen, gibt es dreierlei Trinkrituale. Pur ist Absinthe nicht zu empfehlen, da er pur einfach nur sehr stark schmeckt und der Geschmack eher unangenehm ist.

Testet man nachfolgend aufgeführte Trinkrituale, findet man sicher schnell das für sich Ideale um Absinthe zu genießen!

Zum einen gibt es das französische Trinkritual:

Das ist wohl das traditionellste Trinkritual unter den Absinthgenießern.

Man füllt ca. 2-4 cl Absinthe in ein Absinthglas. Darauf legt man einen Absinthlöffel, auf welchen man, je nach Geschmack und Vorliebe, ein bis zwei Stück Zucker gibt. Diese werden dann langsam mit eiskaltem Wasser übergossen. So löst sich der Zucker langsam auf und tropft in Verbindung mit dem Wasser in den Absinthe. Die Zugabe von Zucker nimmt etwas des bitteren Geschmacks. Für die Verdünnung ist das Verhältnis 1:2 bis 1:5 zu empfehlen.

Durch den Zusatz von Wasser entsteht der sog. Louche-Effekt, d. h. der Absinthe trübt sich milchig.

Desweiteren gibt es das tschechische Trinkritual

Hier werden ca. 2-4 cl Absinthe in ein Absinthglas gefüllt. Darin taucht man ein bis zwei Stück Zucker, legt diese dann anschließend auf den Absinthlöffel und zündet diese an. Karamellisiert der Zucker, löscht man die Flamme und gibt den Löffel in den Absinthe, so dass sich dieser mit dem Zucker vermischen kann. Aufgrund des hohen Alkoholgehaltes bitte die Flamme nicht mit dem Absinthe löschen. Abschließend mit Wasser verdünnen und genießen.

Die dritte Variante ist die Schweizer Trinkart

Hierbei werden ca. 2-4 cl Absinthe in ein Absinthglas gefüllt. Dieses wird mit einem Verhältnis von ca. 1:3 oder 1:5 eiskaltem Wasser aufgefüllt. Da hier die Zugabe von Zucker entfällt, eignet sich diese Trinkart am besten bei dem Genuss von süßen Absinthen.

Na dann: "Wohl bekomm´s!"

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