Unternehmensberatung auf Tauschbasis

Unternehmensberatung ist sicher eine der Königsdisziplinen innerhalb der Dienstleistungsbranche. Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts war der Beraterberuf ganz bestimmt der Traum einer Mehrheit von Absolventen der Betriebswirtschaft. Große Unternehmungsberatungen wie die Boston Consulting Group griffen sich die besten fünf Prozent eines jeden Abschlussjahrgangs ab, die so genannten High Potentials.

Wenngleich in späteren Jahren der Beruf des Investmentbankers den des Unternehmensberaters an Popularität übertraf, ist die Beschäftigung in einer Unternehmensberatung immer noch eine Geschichte mit einigem Prestige. In den Zeiten der Dotcom-Euphorie kündigten viele Berater ihre Jobs um Start-ups zu gründen. Als die Blase platzte ging der Weg allerdings wieder in die umgekehrte Richtung. Die Berater sprachen damals ironisch von B2C. Sie übersetzten die Abkürzung, die eigentlich für business to consumer steht, ironisch in back to consultant, weil aus dem Trend ein soziologisches Phänomen wurde.

Für die Kunden der Unternehmensberatungen gibt es einen ganz gravierenden Nachteil. Die Tageshonorare sind in aller Regel exorbitant. Ob die Jungs dann ihr Geld wert sind, kann man nie vorher wissen. Daher engagieren Vorstände besonders gern die renomierten und besonders teuren Häuser. In diesem Fall kann man immer sagen, man hat zu mindestens von der Papierform alles richtig gemacht.

Es gibt allerdings auch einen billigeren Weg. Man engagiere die Hobbyunternehmensberatung consulting4food. Hier erhält man die Beratungsleistung extrem günstig, so dass man nichts zu verlieren hat. Das Honorar kann in Kindergartentaschen oder Naturtextilien beglichen werden. Einziger Haken: Die kreative Unternehmensberatung nimmt nicht jeden Job an. Sie müssen den Dienstleister schon für sich einnehmen.


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