Der Messestand und seine Botschaft Teil 1

In loser Folge veröffentlich die ALPHA Beratungsgesellschaft die Reihe, der Messestand und seine Botschaft. Es werden die verschiedenen Aspekte falscher und richtiger Signale an Messebesucher besprochen.

Jeder Aussteller auf eine Messe, will eine Botschaft vermitteln. Jeder Messestand überträgt eine Nachricht, auch wenn das eine oder andere Signal gar nicht so gewünscht ist.

Uns, die Messebesucher, der interessiert durch die Messegänge schlendern, erreichen die verschiedensten Nachrichten, angenehme wie auch unangenehme. Sowohl der Messestand in seiner Bauweise, Größe, seinen Farben, der Ausstattung und Beleuchtung verbreitet Botschaften, wie auch das Standpersonal und dessen Gäste senden uns unentwegt geheime Signale.

Das klassische Beispiel bildet hier der übervolle Messestand, unser Fall 1. Zahlreiche Gäste bevölkern den Messestand und es scheint keinen Sinn zu machen, diesen Stand zu betreten, denn das kompetente Standpersonal ist mit Sicherheit in vorher verabredeten Gesprächen gebunden.

Die Botschaft dieses Messestandes lautet also, bitte komme nicht zu uns, wir haben jetzt keine Zeit für Dich. Diese Situation werden wir später näher beleuchten. Doch zunächst schauen wir uns das genaue Gegenteil mal an.

Da finden wir einen Messestand, der gerade keine Besucher hat. Zwei oder drei Personen, des Standpersonals stehen gemütlich zum Plausch zusammen und trinken aus typischen Kaffeepötten ihren Kaffee oder was auch sonst noch.

Wieder treffen wir auf ein eindeutiges Signal, ...bitte komme nicht zu uns, wir trinken gerade Kaffee und wir haben etwas zu besprechen.

Klar werden Sie vielleicht denken, meckern kann jeder und überall gibt es etwas zu verbessern. OK, dann tun wir es doch! Die kostengünstigste Lösung gibt es für die Botschaft...wir trinken gerade Kaffee.. Hier empfiehlt der Autor ein professionelles Messetraining für das Standpersonal und von nun an kommen nur noch einladende Signale von diesem Personal.

Für den Fall 1 auf den wir nun zurückkommen, liegt die Lösung nicht ganz so einfach.

Lange, bevor ein Messeauftritt gebucht wird, sollte ermittelt worden sein, wie viele geladene Gäste zu welchem Termin den Messestand besuchen. Darüber hinaus sollten Schätzungen oder Erfahrungen aus früheren Jahren, annähernd verlässliche Zahlen liefern um auf Spontanbesucher gut vorbereitet zu sein. Aus diesen und anderen Informationen, wie zum Beispiel Menge und Größe der Exponate, kann die zu buchende Standgröße abgeleitet werden. Es können die benötigte Anzahl von Besprechungskabinen, Besprechungstischen, Stehtischen und die Dimension der Bar-Theke festgelegt werden sowie Anzahl und Auswahl des Standpersonals festgelegt und vorgenommen werden. Die Terminabsprachen und die Einteilung der Besprechungszeiten und Standbereitschaftszeiten erfordern größte Präzision und Disziplin, bevor am Ende auch jedem Spontanbesucher signalisiert wird...schön, dass Sie da sind, was dürfen wir Ihnen zeigen.

Sollten Sie diese oder andere Messesorgen quälen, so finden Sie unter www.messebau-alpha.de die Möglichkeit Ihren Hilferuf per Mail abzusetzen und kostenlosen Rat zu erhalten.


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