Ausgereifte Hardware als Voraussetzung gesellschaftlichen Fortschritts
Viele öffentliche Bibliotheken bieten unentgeltlich Internetzugänge an, die meist eifrig genutzt werden. Doch stößt man hier oft noch auf veraltete Hardware. Der Bibliotheksnutzer sieht sich gezwungen, mit langsamen Rechnern und großen Röhrenbildschirmen zu arbeiten. Dieses Beispiel zeigt, dass der Trend zu einer modernen Computer-Ausstattung nicht überall umgesetzt wird. Welche Gründe dem auch zugrunde liegen mögen, an einer technologisch hochwertigen Hardware kommt man nicht vorbei.
Generell hält die Entwicklung neuer Hardware als die maschinentechnische Ausrüstung eines Computers Schritt mit den Erfordernissen einer digitalisierten Arbeitswelt. Der Trend zu immer leistungsstärkerer Hardware schafft in vielen Bereichen neue Arbeitschancen und drängt den Menschen zu immer höherer Lernbereitschaft. Untersuchungen zufolge verdoppelt sich die Chip-Kapazität alle 18 Monate. Wie der Mensch sich neuen beruflichen Gegebenheiten anzupassen gewillt ist, so ermöglicht moderne Software und Hardware neue Strukturen in der Arbeitswelt.
Zu bedenken ist, dass die Tendenz zu preiswerter Hardware letztlich der gesamten Gesellschaft dient, denn nun wird es immer mehr Menschen möglich sein, von Fortschritten in der digitalen Welt zu profitieren, da dadurch nicht nur Arbeitsplätze vernichtet, sondern auch neue geschaffen werden. Innerhalb der Hardware zeitigte insbesondere die Monitor-Technik einen bedeutsamen Entwicklungsschub. Heute sind bereits bezahlbare Flachbildschirme ohne Weiteres im Hardware Versand zu erstehen.
Andererseits hat die Nutzung veralteter Hardware auch ihr Gutes, da die Umwelt geschont wird, bis es zur Entsorgung geht. Neuartige Entsorgungsmechanismen sollten auch dieses Problem in den Griff bekommen. Die Anschaffung eines Flachbildschirmes bedeutet in jedem Fall eine Verbesserung, fällt doch bei dessen Herstellung bei weitem weniger Kunststoff an als bei herkömmlichen Röhrenbildschirmen.
Das Aufkommen des Notebooks kann als Ausdruck der sich beschleunigenden Prozesse in der Arbeitswelt betrachtet werden. Der Ursprung des Begriffes geht auf ein japanisches Unternehmen zurück, das bereits Ende der 1980er Jahre den Begriff Notebook prägte. Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis man sich der damit einhergehenden lukrativen Möglichkeiten bewusst wurde.
Der Ursprung der Computer-Festplatte liegt im Jahre 1956, als ein US-amerikanisches Unternehmen das erste magnetische Festplattenlaufwerk vorstellte. Damals war für die Steuerung der Schreib-/Leseköpfe eine elektronisch-pneumatisch Vorrichtung notwendig, die einen überdimensionierten Druckluft-Kompressor erforderlich machte. Danach nahm die Entwicklung einen rasanten Verlauf.
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