Ab in den Bildungsurlaub

Wer im Urlaub nicht nur die Seele baumeln lassen möchte, sondern auch was für die Bildung tun möchte, sollte sich einmal mit der Vielzahl von Sprachreiseangeboten auseinandersetzen.

Neben der Erholung steht hier der Kontakt zur Landessprache im Vordergrund. Der Tagesablauf sieht vor, dass man vormittags an einem Sprachunterricht teilnimmt und der Nachmittag zur freien Verfügung steht. Abend werden dann häufig Themenabende von den Sprachschulen organisiert, bei denen man das Gelernte gemeinsam mit den anderen Schülern in "freier Wildbahn" anwenden kann.

Viele der Sprachschulen geben in Ihren Broschüren den durchschnittlichen Anteil deutscher Teilnehmer an, wobei es sich empfiehlt eine Sprachschule mit einem möglichst geringen Anteil zu wählen. Dadurch ist es einfacher, die gelernte Sprache auch gleich in der Gruppe anzuwenden, da diese Sprache zur gemeinsamen Basis wird.

Wer den Sprachurlaub über einen Sprachreiseanbieter bucht, hat die Wahl zwischen 3 verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten:

  • Unterkunft in einem Hotel oder Hostel
  • Unterkunft in einer WG bestehend aus den Sprachschülern
  • Unterkunft in einer Gastfamilie

Abhängig von der eigenen Toleranz und Offenheit sollte man sich für den Aufenthalt in einer Gastfamilie entscheiden, da dies den Lerneffekt am stärksten unterstützt. Hinzu kommt, dass dies auch die günstigste Variante ist.

Einige Sprachschulen im Ausland sind anerkannte Institutionen, für die man Anspruch auf Bildungsurlaub hat. Für Arbeitnehmer kann dies für die Auswahl der Sprachschule eine wichtige Rolle spielen.

Für den englischen Sprachurlaub empfiehlt sich eine Reise nach Malta, denn hier wird das sauberste Englisch der Welt gesprochen, für Spanisch in Europa natürlich Spanien und wer es etwas exotischer mag oder im deutschen Winter in die Sonne möchte, der sollte über Südamerika nachdenken.


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