Thai-Massage: Die Kunst der Entspannung

Traditionelle Thai-Massage erfreut sich auch hierzulande seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Einst war sie vor allem als eine Form erotischer Dienstleistung bekannt, denn vielerorts wurde unter dem Deckmantel der Thai-Massage Prostitution betrieben. Glücklicherweise haben die meisten Menschen mittlerweile erkannt, dass echte Thai-Massage nichts mit Prostitution zu tun hat. Heute wird in fast jedem Spa und Luxus-Hotel der Welt traditionelle Thai-Massage angeboten, denn ihre wohltuende Wirkung einmal am eigenen Leib erfahren hat, möchte sie meist nicht mehr missen. Eine authentische Thai-Massage dauert etwa 2 Stunden, während denen sowohl Masseur wie auch Massierter bequeme Baumwollkleidung tragen. Der Masseur setzt nicht nur seine Hände ein, sondern auch Füße, Knie, Ellbogen und Unterarme um den gesamten Körper von Kopf bis Fuß (den Intimbereich ausgenommen) kunstvoll zu behandeln.

Wie in vielen medizinischen Traditionen Asiens geht man auch in der thailändischen Medizin von Energien im Körper aus, die durch den Köper fließen. Gesundheit wird als ein gleichmäßiges und freies Fließen dieser Energien durch den Körper definiert - kommt es jedoch zu Energieblockaden oder energetischen Ungleichgewichten, führt dies zu Krankheiten. Die Harmonisierung des Energieflusses ist deshalb eine der am deutlichsten spürbaren Effekte einer Thai-Massage, was sich besonders als ein Gefühl angenehmer Entspannung im ganzen Körper und einer meditativen Ruhe und Klarheit im Geist bemerkbar macht. Oft berichten Empfänger einer Thai-Massage davon, dass sie ihren Körper auf neue Weise wahrnehmen und sich "richtig wohl fühlen in ihrer Haut". Ich habe über die Wirkungen der Thai-Massage schon geschrieben, und wer will kann in meinem Artikel "Effekte der Thaimassage - Wie Thai-Massage wirkt" mehr darüber erfahren.

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