Haarausfall - medizinische Behandlung und Therapie gegen Haarverlust

Eine wohl nur dem Menschen zuzurechnende Eigenschaft ist die Eitelkeit. Jetzt nicht irgendwie abwertend gemeint. Wir haben es sicher aus unserer Entwicklungsgeschichte mit auf den Weg bekommen. Manch einer legt auf Äußerlichkeiten sicher nicht so viel Wert. Aber gerade im Berufsleben gilt es doch, schick, adrett, gesund und somit leistungsfähig auszusehen.

Jeder Mensch betrachtet sich zumindest ein-, zweimal am Tag im Spiegel. Ein guter Teil der Aufmerksamkeit gilt dabei der Frisur oder der Haarpracht allgemein. Ein beginnender Haarausfall wird meisten erst bemerkt, wenn die kahlen Stellen schon verhältnismäßig groß sind. Dann ist eine schnelle Ursachenbestimmung und Behandlung angeraten.

Der Haarausfall kann seine Ursachen in Stress aller Art oder auch in Mangelerscheinungen haben. Dem ist noch einfach zu begegnen. Hier hilft neben einer gesunden Ernährung die medizinische Behandlung mit Vitamin-Päparaten, den entsprechenden Spurenelementen und Mineralien wie z.B. besonders Zink und Eisen. Auch können medizinische Haarwasser eingesetzt werden und auch von der Wirksamkeit homöopathischer Arzneien wird berichtet.

Haarausfall kann gerade beim Mann beginnen mit den so genannten Geheimratsecken und einem doch eher langsamen Fortschreiten besonders in der zweiten Lebenshälfte.

Meistens ist der Haarausfall erblich, genetisch bedingt. Die Mediziner sprechen von Alopezie.

Mittels Medikamenten kann der Einfluss der haarwurzelschädigenden männlichen Hormone unterbunden werden und damit das Hormongleichgewicht der Haarwurzel wieder hergestellt werden. Bei einer solchen Therapie gegen Haarverlust wird durch die Hemmung des Dihydrotestosteron DHT in seinem Einfluss auf die Haarwurzel Hilfe gebracht. Diese medizinische Behandlung kann jedoch dadurch, wenn der Wirkstoff durch Einnehmen in den gesamten Organismus gelangt, auch Auswirkungen auf die Erektionsfähigkeit bei männlichen Patienten haben. Deshalb gibt es Medikamente, die direkt auf die Kopfhaut aufgebracht werden und somit die Nebenwirkungen sehr verringern.

Da gerade bei Männern meistens die Haare seitlich und hinten nicht vom Ausfallen betroffen sind, bietet sich die Haarverpflanzung als nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode geradezu an. Sie stellt eine dauerhafte Lösung dar und muss nicht wie die Anwendung von Präparaten zur Einnahme oder zur Auftragung auf die Haut dauernd erfolgen.

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