Autoreise mit Kindern
Jede Familie, die schon einmal in den Autourlaub aufgebrochen ist, kennt das Problem: Schon nach recht kurzer Zeit werden die Kinder im Auto ungeduldig und quengelig. Dann beginnt für die Autoinsassen oft eine sehr anstrengende Zeit. Aber wie kann man die Autoreise so gestalten, dass sie für alle Beteiligten nicht nur erträglich bleibt, sondern sogar schöne Momente hat?
Das richtige Schlafmanagement für Groß und Klein
Ein Schlüssel zum Wohlfühlen ist der ausreichende Schlaf. Dies gilt für die Erwachsenen genauso wie für die Kinder. Wenn die Kinder in einem Alter sind, dass sie gut im Auto schlafen können, sollte man das beim Reisezeitpunkt berücksichtigen. Wer eine kurze Reise über drei bis fünf Stunden so terminiert, dass die Kinder im Auto ihren Mittagsschlaf halten, hat man bereits viel gewonnen. Bei längeren Fahrten entfällt diese Gestaltungsmöglichkeit weitgehend, da die Kinder ohnehin den gesamten Tag auf der Fahrt verbringen müssen.
Der Fahrer (und die erwachsenen Beifahrer) sollten die Reise möglichst ausgeschlafen und fit antreten. Das erhöht nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern ausgeruhte Erwachsene können in der Regel besser auf ihren ungeduldigen Nachwuchs eingehen, ohne gleich aus der Haut zu fahren.e
Ausreichend Pause machen
Sehr wichtig ist auch eine aktive Pausengestaltung. Spätestens alle zwei Stunden sollten man den Wagen parken, sich ein bisschen die Beine vertreten und den Kindern die Möglichkeit zum Spielen bieten. Mit kleinen Kindern kann ein noch kürzerer Pausenrhythmus notwendig sein. Die Pause ist auch eine gute Gelegenheit etwas zu essen, wobei sich leicht verdauliche Kost anbietet. Ebenso wichtig ist das ausreichende Trinken - besonders in der warmen Jahreszeit.
Spiele und Musik für unterwegs
Während der Fahrt sollte man versuchen, den Nachwuchs mit kleinen, nicht zu anstrengenden Spielen bei Laune zu halten (zum Wortschlangen, Autokennzeichen-Raten etc.). Weniger kreativ, aber durchaus sinnvoll ist es auch, einige Musik-CDs mit den Lieblings-Hits der Kleinen auf der Fahrt dabei zu haben. Am besten kümmert sich der Beifahrer, nicht der Fahrer, um diese Aufgaben.
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