Fahren ohne Fahrerlaubnis ist ein hohes Risiko
Wer noch keinen Führerschein erworben hat, oder wem er aus irgendwelchen Gründen abgenommen wurde, kommt leicht in Versuchung, trotzdem Auto zu fahren.
Wer sich hinter das Steuer setzt, ist gesetzlich dazu verpflichtet, die dazu nötige Fahrerlaubnis mit sich zu führen. Aber jedem kann es passieren, dass er einmal seinen Führerschein zu Hause vergisst. Das ist nicht weiter tragisch und kostet im Höchstfall ein Verwarnungsgeld. Wesentlich schlimmer ist es jedoch, wenn man mit dem Auto fährt, ohne die dazu notwendige Fahrerlaubnis überhaupt zu besitzen. Wenn man dabei von der Polizei erwischt wird, gibt es mindestens ein saftiges Bußgeld und Punkte in Flensburg. Sollte es gar zu einem selbstverschuldeten Unfall kommen, dann steht man auch noch ohne Versicherungsschutz da.
Selbst ein Blechschaden kann sich schon auf einige Tausend Euro summieren. Werden auch noch Personen verletzt oder gar getötet, dann bedeutet das nicht nur ein Strafverfahren, sondern möglicherweise auch den finanziellen Ruin. Vor Gericht wird solch ein Verhalten manchmal als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet und stellt damit einen Straftatbestand dar, der mit Geldstrafe oder gar Freiheitsstrafe bedroht ist.
In allen Fällen erhält man eine Sperrfrist, innerhalb der man keine Fahrerlaubnis erhält. Oft muss man auch noch eine MPU, eine medizinisch-psychologische Untersuchung, bestehen, um die charakterliche Eignung zum Führen eines Fahrzeugs nachzuweisen. Auch diese im Volksmund Depperltest genannte Untersuchung schlägt mit einige hundert Euro zu Buche. Alles in allem ist das Fahren ohne Fahrerlaubnis ein unkalkulierbares Risiko.