Erdölvorkommen schonend behandeln
Der Mensch machte sich bereits vor über 2000 Jahren das Erdöl als Rohstoff zur Verbrennung zunutze. Diese Nutzung wurde jedoch immer weiter verfeinert, so dass man das Rohöl heute zu Stoffen wie Dieselöl, Heizöl, Petroleum, Kerosin, Autobenzin oder den Gasen Butan oder Propan weiterverarbeitet - oder raffiniert, wie der Fachmann sagt. Die oben genannten Stoffe dienen jedoch hauptsächlich der Energiegewinnung durch Verbrennen.
Eine ganz andere Nutzung erfährt das Erdöl als Rohstoff, in der Produktion von Industrieprodukten wie Reinigungsmitteln, Kosmetik oder bei der Herstellung von Kunststoffen oder Gummi (zum Beispiel für Winterreifen oder Sommerreifen). Nicht wegzudenken ist das Erdöl daher in der Herstellung von vielen Tausend Produkten.
Doch die Begrenztheit der Erdölvorkommen legt dem Menschen nahe, die Ernergiegewinnung von dem fossilen Energieträger Rohöl zu verlegen und statt dessen erneuerbare Energien wie Windkraft, Wasserkraft oder Solarenergie zu nutzen. Dies ist nicht nur aus langfristiger Sicht wichtig, was die Menge der vorhandenen Energiereserven angeht, sondern auch aus Sicht der Umwelt.
Die fossilen Brennstoffe erzeugen bei der Verbrennung eine grosse Menge an Kohlendioxid - das Gas, das für den Treibhauseffekt verantwortlich gemacht wird. Erneuerbare Energien, wie die Verbrennung von Holz in der Pelletsheizung, haben dagegen keine negativen Auswirkungen auf den Klimawandel der Erde.
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