Vorteile der Alufelgen

Autofelgen fertigt man heutzutage entweder aus Materialien wie gewalztem Stahl oder man gießt und schmiedet sie aus Leichtmetall. Die Alufelgen, die man auch Leichtmetallfelgen nennt, sind ein relevanter Bestandteil bei der Ausstattung eines Fahrzeuges. Eigentlich sind sie aufgrund ihres geringen Gewichtes schon vor längerer Zeit für den Motorsport entwickelt worden und wurden am Anfang auch überwiegend in diesem Bereich genutzt. Mittlerweile kann man sich diesen Blickfänger aber auch aus dem privaten Automobilbereich nicht mehr wegdenken.

Aber neben dem optischen Faktor, den Alufelgen haben, können sie auch noch technische Vorteile bieten. Einer der Hauptnutzen wird natürlich durch die Einsparung von Gewicht erzielt, woraus sich dann wieder weitere Vorteile ergeben.

Die ungefederten Massen sind geringer als bei Stahlfelgen und dadurch wird der Verschleiß von Radaufhängung und von Stoßdämpfern auch weniger. Durch die geringere Massenträgheit werden Beschleunigung und auch Verzögerung verbessert. Dadurch wiederum spart man bis zu 2,5 % an Kraftstoffkosten beim Nutzfahrzeugsektor. Alufelgen besitzen auch bessere Rundlaufeigenschaften und sorgen für einen besseren Fahrkomfort.

Für eine Montage von Alufelgen an einem Fahrzeug sind Lochzahl, Lochkreis, Durchmesser von der Radnabenbohrung und auch die Einpresstiefe wichtig.
Die Zahl der Löcher, mit denen die Felge festgeschraubt wird, ist mindestens drei, üblicherweise jedoch vier oder fünf und bei Geländewagen oder Lastwagen mehr.

Durch eine regelmäßige Reinigung wird einem das Sauberhaltung der Felgen leichter und erhält auch länger das gute Aussehen. Man sollte Alufelgen keinesfalls mit einem Dampfstrahlgerät reinigen, da diese die Schicht von Klarlack angreifen können. Weitere Reinigungsmittel, die man nicht verwenden sollte bei Alufelgen sind Metallreinigungsmittel, Stahlwolle und andere Materialien,die die Schutzschicht zerstören
Beim Reifenwechsel von Alufelgen auf Stahlfelgen, beispielsweise im Winter, muss man auch darauf achten, dass man Radbolzen auch mit wechselt, aufgrund dessen dass Aluminium mit Stahl im Verbund korrodieren kann.

Aber viele Autofahrer wechseln im Winter gar nicht mehr zu den altmodischen schweren Stahlfelgen. Sie verwenden auch im Winter Alufelgen. Die Felgen sind durch spezielle Legierungen und Oberflächenbeschichtungen vor Splitt und Streusalz geschützt und man kann auch im Winter auf den verbesserten Fahrkomfort zurückgreifen. Die Kosten einer Alufelge sind heutzutage auch nicht mehr viel höher, als die einer Stahlfelge. Aus diesem Grund ist es für Autofahrer eine echte Alternative, auch im Winter ein toll aussehendes Fahrzeug zu besitzen. Man spart dadurch ja auch noch Kraftstoff.

Es gibt vielerlei Designs von Alufelgen und man kann, wenn man nicht das glänzende Metall bevorzugt, eine lackierte Variante wählen. Der Phantasie der Designer sind fast keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollte man darauf achten, dass Alufelgen mit kleinen Speichen schwerer zu reinigen sind.


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