Traumhaus "Blockhaus"
Die "Heimat" der Blockhäuser sind die Skandinavischen Länder, die USA und Kanada. Die erfreuen sich jedoch einer immer größer werdenden Beliebtheit in Deutschland. Das ist mit den vielen Vorteilen zu erklären, die ein Blockhaus in sich birgt.
Die Vorteile
Die sichtbaren Vorteile eines Blockhauses sind die Behaglichkeit und Gemütlichkeit, die das Naturmaterial Holz in sich hat. Die Gesundheitsaspekte des Wohnens in einem Blockhaus sind jedoch auch nicht zu vernachlässigen - Allergikern und Asthmatikern bereitet das Blockhaus weniger, oder gar keine Probleme, denn es staubt viel weniger, als das herkömmliche Haus. Die Umwelt wird ebenfalls geschont, da das Baumaterial nachwachen kann. Außerdem ist der "Bauschutt" vollständig und nützlich abbaubar - die Holzreste können in Form von Holzspänen oder Sägemehl als Heizstoff (indem sie zu Holzbriketts verarbeitet werden), die Rinde wiederum im Garten eingesetzt werden.
Die Baustoffe
Ein Holzhaus darf nur dann "Blockhaus" genannt werden, wenn es aus runden bzw. vierkantigen Bohlen erbaut wird, die "Blockbohlen" genannt werden und so Namensgeber des Blockhauses sind. Die Blockbohlen werden auch mit Dübeln aus Holz zusammen gehalten. Als "Baustoff" können jedoch auch in mehreren Schichten verleimten einzelnen Lamellen benutzt werden. Die besten Blockbohlen kommen von den nördlichen Wäldern von Finnland bzw. Schweden: da die wegen des viel kälteren Klimas viel langsamer wachsenden Bäume ein viel härteres und deswegen viel widerstandsfähigeres Holz liefern.
Die Konstruktionsarten
Je nach der Art, wie die Blockbohlen vorbereitet und beim Bau eingesetzt werden, gibt es verschiedene technischen Methoden zum Bau eines Blockhauses.
Die Konstruktionsarten beim Bau eines Blockhauses unterscheiden sich nach:
- Vorbereitung und der Verarbeitung der Blockbohlen
- Anbindung der Innenwände
- Ausführung der Hausecken
- Einsetzen von Türen und Fenstern
- Längsverbindung der Blockbohlen
- Aufsattelung des Gebälks
- Art der Wärmedämmung
Wer ein Blockhaus bauen möchte und sich für einen fertigen Bausatz entschieden hat, kann zwischen Selbstbau, Mitbau oder Komplettbau wählen.
Der handwerklich Geschickte bekommt eine Beratung von der Lieferfirma, danach bekommt er den Bausatz mit Zeichnungen und Bauanleitung geliefert. Bei Bedarf ist jedoch weitere Beratung und Hilfe möglich.
Beim "Mitbau" werden die schwierigsten Bauarbeiten vom Fachmann, die restlichen vom Bauherrn selbst erledigt. Weitere Unterstützung wird auch jederzeit garantiert.
Beim "Komplettbau" wird alles der Lieferfirma überlassen.
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